Der Gesundheitskonzern Fresenius geht die nächste Zusammenarbeit im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) ein. Nachdem die Gesellschaft über mAbxience bereits Anfang Dezember eine Partnerschaft mit HP in diesem Zukunftsmarkt eingefädelt hat, soll nun mit keinem geringeren als SAP die digitale Gesundheitsversorgung vorangebracht werden.
Gemeinsam würden die Unternehmen das digitale Rückgrat für eine souveräne, interoperable und KI-gestützte Gesundheitsversorgung schaffen, heißt es in einer Pressemitteilung. Ziel der strategischen Partnerschaft sei es, ein offenes, integriertes und datenbasiertes digitales Gesundheitsökosystem, das Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen den sicheren Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) sowie den verantwortungsvollen Umgang mit Gesundheitsdaten unter Einhaltung aller regulatorischer Anforderungen ermögliche.
„Gemeinsam mit SAP können wir die digitale Transformation im deutschen und europäischen Gesundheitswesen beschleunigen und eine souveräne europäische Lösung ermöglichen, die im aktuellen Weltgeschehen so wichtig ist", so Fresenius-Chef Michael Sen zur Zusammenarbeit mit der Software-Schmiede aus Walldorf. Wir machen Daten und KI zu alltäglichen Begleitern, die für Ärzte und Krankenhausteams sicher, einfach und skalierbar sind. Damit schaffen wir mehr Raum für das, was wirklich zählt: die Versorgung von Patientinnen und Patienten."
Indes konnte die Fresenius-Aktie sich nicht nachhaltig über der Marke von 50 Euro etablieren. Als charttechnischer Support fungiert die 50-Tage-Linie, die derzeit bei 48,28 Euro verläuft. Knapp darunter bietet zudem der GD 100 bei 47,90 Euro zusätzliche Unterstützung. Der langfristige Trend in Form der 200-Tage-Linie verläuft derzeit im Bereich um 45 Euro.
Anleger sollten die derzeitige Schwächephase bei Fresenius nicht überbewerten. Das Unternehmen betreibt ein krisensicheres Geschäftsmodell und dürfte auch in einer KI-gestützten, digitalen Gesundheitswelt neue Akzente setzen. Das Papier bleibt langfristig aussichtsreich.
Heute, 10:50