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BASF: Kasse gemacht

BASF: Kasse gemacht
Foto: 360b/Shutterstock
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Thorsten Küfner Heute, 19:03 Thorsten Küfner

BASF trennt sich von einem Großteil des Wohnungsbestands seiner Tochter BASF Wohnen + Bauen. Nach Angaben des Konzerns sollen rund 1.100 Eigentumswohnungen einzeln veräußert werden. Weitere 3.300 Wohnungen inklusive der zugehörigen Gebäude sind als Paketverkauf an einen Investor vorgesehen.

Für den überwiegenden Teil des Bestands strebt das Unternehmen bis Anfang 2027 einen Käufer an, der auf eine langfristig angelegte Investition setzt. Der Schritt ist Teil der strategischen Neuausrichtung. BASF will den Fokus stärker auf das operative Kerngeschäft legen, um die Wettbewerbsfähigkeit und insbesondere den Stammsitz zu stärken. Als Belastung nennt der Konzern das seit längerem angespannte Marktumfeld.

Helmut Winterling, Chef der Europäischen Verbundstandorte, bezeichnete den Verkauf als schwierigen, aber notwendigen Schritt zur Verbesserung der Bilanz. Ein Teil der Immobilien in Standortnähe verbleibt im Besitz des Unternehmens.

Parallel dazu laufen die bundesweiten Tarifverhandlungen für rund 585.000 Beschäftigte der Chemie- und Pharmabranche in der zweiten Runde. In Wiesbaden verhandeln IG BCE und der Arbeitgeberverband BAVC bis Dienstag weiter. Der aktuelle Tarifvertrag endet Ende Februar.

Bereits zum Auftakt in Hannover lagen beide Seiten deutlich auseinander. Die Gewerkschaft fordert Maßnahmen zur Sicherung von Arbeitsplätzen sowie Entgeltsteigerungen oberhalb der Inflationsrate, ohne eine konkrete Prozentzahl zu nennen. Verhandlungsführer Oliver Heinrich erklärte, Jobsicherheit und höhere Kaufkraft gehörten zusammen. Beim Thema Beschäftigung habe es Fortschritte gegeben, bei den Löhnen hingegen kaum. Nach Angaben der IG BCE liegen die Reallöhne weiterhin fünf Prozent unter dem Niveau von 2018.

Die Arbeitgeber verweisen dagegen auf die angespannte Lage der Branche. Hohe Energiepreise, schwache Konjunktur, US-Zölle und globale Überkapazitäten belasteten die Unternehmen. Laut BAVC produziert die Industrie rund 20 Prozent weniger als 2018, zahlt jedoch deutlich höhere Tariflöhne.

BASF (WKN: BASF11)

DER AKTIONÄR hält an seiner Einschätzung fest: Die im historischen Vergleich immer noch relativ günstig bewertete Dividendenperle bleibt attraktiv. Der Stoppkurs sollte nun auf 39,00 Euro nachgezogen werden. 

Hinweis auf Interessenkonflikte

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.


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