Bank of America
- Fabian Strebin - Redakteur

Zukünftiger Dividendenstar: Bank of America mit großer Kursfantasie

Die Aktie der Bank of America verharrt seit Wochen in einer Seitwärtsrange rund um die 24-Dollar-Marke. US-Präsident Donald Trump hat mit der Abschaffung von Obamacare zwar einen ersten Erfolg verbucht. Die angekündigte Deregulierung der Finanzbranche lässt jedoch auf sich warten. Die Wall Street setzt jetzt auf personelle Änderungen bei wichtigen Aufsichtsbehörden, anstatt auf eine Gesetzesänderung. Großer Profiteur könnte die Bank of America sein.

Im Mittelpunkt der Überlegungen stehen mehrere vakante Posten bei der Notenbank Federal Reserve. Die Zentralbank entscheidet über die Kapitalvorgaben für Banken und deren Ausschüttungspläne an die Aktionäre. Branchenfreundliche Fed-Gouverneure könnten die Vorgaben senken und höhere Ausschüttungen durchwinken.

Bank-of-America-CEO Brian Moynihan wartet darauf schon länger. In mehreren Reden hat er klar gemacht, dass er eigene Aktien zurückkaufen oder die Dividende erhöhen will, wenn die Regulierung geändert wird. Derzeit hält der Konzern elf Prozent hartes Kernkapital. Die gesetzliche Mindestvorgabe liegt aber nur bei 7,5 Prozent. Selbst bei einer möglichen Erhöhung auf 9,5 Prozent könnte der Konzern 23 Milliarden Dollar an Überschusskapital an die Aktionäre zurückgeben.

Aufwärtspotenzial vorhanden

Die Beispielrechnung zeigt, dass die Bank of America großes Potenzial für eine höhere Dividende oder Aktienrückkäufe hat. Besetzt Trump entsprechende Aufsichtsposten bankenfreundlich, kann die Kursrallye erneut starten.

Fundamental ist die Aktie mit einem KGV von 13 im Vergleich zur Peer-Group unterbewertet. Diese kommt auf 14. Attraktiv erscheint auch das Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,9. Anleger können noch zukaufen. DER AKTIONÄR hat ein Kursziel von 40 Euro und empfiehlt bei 18 Euro einen Stopp zu setzen.

 


 

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