Wirecard
- Nikolas Kessler - Redakteur

Wirecard: Das sieht übel aus

Die Aktie von Wirecard hat ihre Talfahrt am Montagnachmittag dramatisch beschleunigt – der Kurs stürzt um mehr als sieben Prozent ab. Dabei wurden auch zwei wichtige Chartmarken gerissen und ein charttechnisches Verkaufssignal erzeugt. Spätestens jetzt sollten Anleger die Notbremse ziehen.

Erst am Montagvormittag hatte DER AKTIONÄR über den drohenden Rutsch unter die wichtige 200-Tage-Linie und die langfristige Aufwärtstrendlinie im Bereich von 142,46 Euro berichtet – nun ist es passiert: Die Wirecard-Aktie ist am Nachmittag in der Spitze um fast acht Prozent bis auf 135,65 Euro abgesackt und hat dabei beide Chartmarken gerissen – aus technischer Sicht ein klares Verkaufssignal.

Das Chartbild trübt sich dadurch immer weiter ein. Seit dem Allzeithoch von Anfang September beläuft sich der Verlust nun bereits auf mehr als 30 Prozent. Weder guten Zahlen und einer Prognose-Erhöhung in der Vorwoche, noch die bestätigte Kaufempfehlung von Berenberg mit einem Kursziel von 210 Euro von heute Morgen konnten die Talfahrt bremsen.

Nicht ins fallende Messer greifen!

DER AKTIONÄR hatte die Empfehlung für die Aktie kurz vor dem DAX-Einzug im September glattgestellt und Anlegern seitdem Empfohlen, die weitere Entwicklung an der Seitenlinie abzuwarten. Um sich für eine Gegenbewegung in Position zu bringen, ist derzeit noch zu früh.

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