Volkswagen
- Jochen Kauper - Redakteur

VW-Aktie: Konsolidierung beendet

Der Kampf um die Spitze der Premium-Autobauer geht in die nächste Runde. Audi macht Jagd auf BMW. Von hinten kommt Dieter Zetsche mit seinem Daimler-Konzern angeprescht. Zetsche hat in den letzten Monaten deutlich Boden gut gemacht. Die VW-Oberklasse-Tochter Audi sieht sich auf einem guten Kurs, bis 2020 an die Spitze des weltweiten Premiumgeschäfts vorpreschen zu können. Vertriebsvorstand Luca de Meo bekräftigte im Berliner 'Tagesspiegel' das Ziel, in sechs Jahren vor dem Erzrivalen BMW Weltmarktführer in dem Segment zu werden.

Optimismus
Der Autobauer habe schon große Fortschritte gemacht. 'Wir liegen mit Audi sehr erfolgreich im Rennen: 2013 haben wir bereits zwei Jahre früher als geplant unser strategisches Zwischenziel von 1,5 Millionen Verkäufen erreicht, das wir uns erst für 2015 gesetzt hatten', sagte de Meo der Zeitung. Für 2020 streben die Ingolstädter die Marke von zwei Millionen verkauften Autos an. Dabei will Audi auch mit 'digitalen Schauräumen' neue Kunden anlocken. Zuletzt hatte die VW-Marke in Berlin, London und Peking 'Audi Cities' eröffnet.



VW-Aktie kaufen
Großer Profiteur der guten Entwicklung der Tochter Audi ist Volkswagen. VW spielt auch in die Karten, dass sich der Automarkt in Europa erholt. Die Probleme in den USA sollte der Konzern in den Griff bekommen. Die Aktie sieht charttechnisch wieder gut aus. Die Konsolidierung reichte bis auf die untere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals. Kaufen!






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