Innogy
- Thorsten Küfner - Redakteur

Vor der Fusion mit E.on: Innogy verdient weniger

Der Energieversorger Innogy hat im ersten Halbjahr wegen geringerer Erträge im Netzgeschäft und höheren Rohstoffkosten weniger verdient. Hinzu kam, dass im Vorjahreszeitraum einige positive Einmaleffekte angefallen waren. An der 2018er-Prognose hält der Konzern, der bald von E.on geschluckt wird, aber weiter fest.

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres sank das EBIT der Düsseldorfer um zehn Prozent auf 1,6 Milliarden Euro, der Nettogewinn verringerte sich sogar um rund ein Fünftel auf 662 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr rechnet der Innogy-Vorstand mit einem EBIT von 2,7 Milliarden Euro und einem Gewinn von mindestens 1,1 Milliarden Euro. Zur kompletten Unternehmensmeldung.

 

Die Aktie von Innogy zeigt sich im vorbörslichen Handel wenig verändert – und dürfte sich auch in den kommenden Monaten bis zur Übernahme durch E.on eher wenig bewegen (es sei denn E.on müsste tatsächlich das Angebot für einige verbliebene Aktionäre nachbessern). Die Favoriten des AKTIONÄR in diesem Sektor bleiben weiter RWE und E.on.

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