ThyssenKrupp
- Maximilian Völkl

ThyssenKrupp: Jetzt soll es ganz schnell gehen

Seit mehr als zwei Jahren verhandeln ThyssenKrupp und Tata über eine Stahlfusion. Nachdem gestern bekannt gegeben wurde, dass es noch in dieser Woche zu einer Einigung kommen könnte, hat die Aktie deutlich zugelegt. Denn von der Logik des Zusammenschlusses sind sowohl die Konzerne als auch die Anleger weiter überzeugt.

Auf beiden Seiten kämen die zuständigen Gremien zusammen, eine Vereinbarung werde noch in diese Woche angestrebt, sagten Insider gegenüber Reuters. Die Gespräche seien demnach konstruktiv und befänden sich auf der Zielgeraden. Für die entstandene Bewertungslücke wegen der unterschiedlichen Entwicklung der beiden Stahlsparten zuletzt sei ebenfalls eine Lösung gefunden worden.

Die Konzerne lehnten eine Stellungnahme ab. Auch gebe es nach wie vor keine 100-prozentige Gewissheit, dass es zu einem Gemeinschaftsunternehmen komme. Es sei nicht ausgeschlossen, dass die Gespräche noch einmal in die Verlängerung gehen. Allerdings hat sich ThyssenKrupp selbst eine Frist bis Ende Juni gesetzt.

Trading-Chance

Die Aktie hat auf die bevorstehende Einigung mit einem deutlichen Plus reagiert. Das Chartbild hat sich damit wieder etwas aufgehellt. Kurzfristig könnte es nun in den Bereich von 24 Euro gehen. Auf lange Sicht steht die Aktie ohnehin vor einer Neubewertung. Der Stopp sollte bei 18 Euro platziert werden. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot mit einer Trading-Position auf steigende Kurse.

Das Real-Depot versucht durch kurz- und mittelfristige Investitionen in aussichtsreiche Aktien zum Erfolg zu kommen. Dabei stehen Trading-Chancen aus charttechnischer Sicht, aufgrund von positivem Newsflow oder anderen Sondersituationen im Fokus. Für zusätzliches Potenzial sorgt der Handel mit Hebelprodukten. Deshalb richtet sich das Depot vor allem an spekulativ orientierte Anleger.

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Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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