ThyssenKrupp
- Maximilian Völkl

ThyssenKrupp: Es tut sich was – endlich…

Eine Lösung der Führungskrise ist bei ThyssenKrupp nach wie vor nicht in Sicht. Doch zumindest unternimmt der Industriekonzern nun erste Schritte, um den Umbau voranzutreiben. Vor allem die kriselnde Sparte Industrial Solutions steht dabei im Fokus. Das Marinegeschäft wird abgespalten.

Künftig wird der Marinebereich direkt durch die Zentrale von ThyssenKrupp gesteuert. Industrial Solutions soll sich dagegen ganz auf die Restrukturierung im Anlagenbau konzentrieren. Wie bereits berichtet soll sich darum ein neues Management kümmern. Nach der Demission von CEO Peter Feldhaus und Finanzchef Stefan Gesing wird der bisherige COO Marcel Fasswald zum 1. Oktober die Leitung der Sparte übernehmen.

Mit der Neustrukturierung erfolgt der nächste Schritt beim Umbau des Konglomerats ThyssenKrupp. Da Interimschef Guido Kerkhoff gleichzeitig darum kämpft, sich langfristig für den Chefposten ins Gespräch zu bringen, sind weitere Schritte nicht ausgeschlossen. Bereits in der Vergangenheit wurde auch über eine komplette Trennung des Maringeschäfts spekuliert. So gilt beispielsweise die französische Staatswerft Naval als möglicher Interessent.

Abwarten

Beim Umbau liegt noch ein langer Weg vor ThyssenKrupp. Eine Neubewertung könnte zwar langfristig zu höheren Kursen führen. Durch das Führungschaos hat der Konzern allerdings viel Vertrauen verspielt. Solange kein neuer Aufsichtsratschef gefunden ist, kann auch die Aktie mit keinen Impulsen rechnen. Anleger bleiben entsprechend an der Seitenlinie.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Im freien Fall – was jetzt?

Ein Ende der Talfahrt bei ThyssenKrupp ist aktuell nicht in Sicht. In der Woche nach der Gewinnwarnung gibt der DAX-Titel kontinuierlich weiter nach. Am Mittwoch hat die Aktie mit 16,15 Euro den tiefsten Stand seit über zwei Jahren erreicht. Inzwischen mehren sich auch bei den Experten die … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Das Warten hat ein Ende

Die Entwicklung der ThyssenKrupp-Aktie ist besorgniserregend. Nach dem Führungschaos im Sommer und der jüngsten Gewinnwarnung ist die Aktie auf ein neues 2-Jahres-Tief gefallen. Aktuell ist nicht abzusehen, wie der Industriekonzern zeitnah aus der Krise kommen will. Zumindest für einen wichtigen … mehr
| Jan Heusinger | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: So sollten Anleger jetzt reagieren

Nach der zweiten Gewinnwarnung im laufenden Jahr geriet die Aktie in der vergangen Woche stark unter Druck und gab um bis zu 13 Prozent nach. In Folge der Horrornachricht äußerten sich einige Analysten zu Wort. Ein einheitlicher Tenor lässt sich trotz der Schieflage des Konglomerats nicht finden. … mehr