ThyssenKrupp
- Maximilian Völkl

ThyssenKrupp: Einigung erzielt – das ist die letzte Hürde

Laut Medienberichten hat ThyssenKrupp nach zweijährigen Verhandlungen eine Einigung mit Tata Steel erzielt. Nach intensiven Gesprächen in den letzten Tagen sollen beide Parteien Lösungen für die offenen Punkte gefunden haben. Am Freitag gilt es nun, die letzte Hürde vor Abschluss der Fusion zu nehmen.

Strittig war zuletzt vor allem die Bewertung der Stahlsparte von ThyssenKrupp, da sich diese in den vergangenen Monaten deutlich besser entwickelt hatte als Tata Steel Europe. Zudem musste eine Einigung mit den niederländischen Gewerkschaften gefunden werden. Laut dem Handelsblatt soll die Stahlsparte von ThyssenKrupp nun um einen dreistelligen Millionenbetrag besser bewertet werden.

Am Freitag soll der Aufsichtsrat der ThyssenKrupp AG über den Vorschlag von Konzernchef Heinrich Hiesinger beraten. Hier dürfte es noch einmal kontroverse Diskussionen geben. Vor allem der Großaktionär Cevian hatte sich zuletzt für eine höhere Bewertung von ThyssenKrupp Steel ausgesprochen. Es bleibt offen, ob der ausverhandelte Nachschlag ausreicht, um Cevian-Vertreter Jens Tischendorf im Gremium von der Fusion zu überzeugen.

Es bleibt spannend

Gelingt der Tata-Deal, dürfte die ThyssenKrupp-Aktie wieder anziehen. Kurzfristig könnte es dann in den Bereich von 24 Euro gehen. Auf lange Sicht steht die Aktie durch den Umbau zudem vor einer Neubewertung. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot mit einer Trading-Position auf steigende Kurse.

Das Real-Depot versucht durch kurz- und mittelfristige Investitionen in aussichtsreiche Aktien zum Erfolg zu kommen. Dabei stehen Trading-Chancen aus charttechnischer Sicht, aufgrund von positivem Newsflow oder anderen Sondersituationen im Fokus. Für zusätzliches Potenzial sorgt der Handel mit Hebelprodukten. Deshalb richtet sich das Depot vor allem an spekulativ orientierte Anleger.

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Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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