ThyssenKrupp
- Maximilian Völkl

ThyssenKrupp: 30 Prozent Potenzial - das sagen die Experten

Im laufenden Jahr hatten die Anleger mit der Aktie von ThyssenKrupp bislang wenig Grund zur Freude. Die anhaltende Führungskrise drückt auf die Stimmung. Allerdings nimmt zumindest der Umbau mit der Neustrukturierung der Problemsparte Industrial Solutions langsam Formen an. Die Analysten zeigen sich entsprechend zuversichtlich für die weitere Kursentwicklung.

Trotz der Probleme sehen die Experten bei den Papieren von ThyssenKrupp noch viel Potenzial. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg covern derzeit 21 Analysten den DAX-Titel regelmäßig. 15 Mal lautet das Votum dabei „Kaufen“, dem stehen nur zwei Verkaufsempfehlungen gegenüber. Fünf Experten sagen zudem „Halten“.

Im Durchschnitt wird das Kursziel mit 26,77 Euro angegeben. Auf dem aktuellen Niveau entspricht dies einem Potenzial von über 30 Prozent. Besonders bullish zeigt sich Rochus Brauneiser von Kepler Cheuvreux. Er sieht den fairen Wert bei 35,00 Euro. Skeptisch ist dagegen Valerie Gastaldy von Day by Day, die ein Ziel von lediglich 16,40 Euro ausgibt.

Stopp beachten

Die Situation bei ThyssenKrupp bleibt kompliziert. Solange in der Führungskrise keine Lösung gefunden wurde, ist das Aufwärtspotenzial der Aktie beschränkt. Kommt es allerdings zu einer sinnvollen Lösung und dem angestrebten Konzernumbau, wäre eine Neubewertung der Aktie notwendig. DER AKTIONÄR rät aktuell jedoch von einem Neueinstieg ab. Wer investiert ist, beachtet den Stopp bei 18 Euro.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Das wird aber auch Zeit

Der Druck auf ThyssenKrupp bleibt hoch. Nach wie vor steht die Aktie unter Druck, zudem wurde zuletzt vermehrt Kritik laut, dass beim Umbau keine entscheidenden Fortschritte erzielt werden. Zumindest beim Stahl-Joint-Venture mit dem indischen Wettbewerber Tata Steel steht der Konzern nun aber vor … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Das darf doch nicht wahr sein

Die Probleme bei ThyssenKrupp halten an. Vor allem bei den Bemühungen zum Umbau kommt der Industriekonzern nicht voran. Nach der jüngsten Kritik der Arbeitnehmer gab es nun bei der geplanten Stahlfusion mit Tata Steel einen erneuten Rückschlag. Die EU-Wettbewerbskommission hat die Prüffrist für den … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Zu viele offene Fragen

Nach wie vor kann sich die Aktie von ThyssenKrupp nicht nachhaltig vom Jahrestief bei 15,52 Euro lösen. Schwache Zahlen inklusive erneuter Gewinnwarnung belasten, doch auch die offenen Fragen beim Umbau verunsichern die Anleger. Selbst beim lange beschlossenen Joint Venture mit Tata Steel herrscht … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Wenn der erste Blick täuscht…

Es sind turbulente Zeiten bei ThyssenKrupp. Der Konzern befindet sich im Umbruch. Die neuesten Gerüchte betreffen nun die Marinesparte. Aufgrund der Kooperationspläne in der deutsch-französischen Rüstungspolitik wurde von einer möglichen Übernahme durch die Naval Group gesprochen. ThyssenKrupp hat … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Endlich ein starkes Zeichen!

Bei ThyssenKrupp geht es drunter und drüber. Gewinnwarnungen, die Führungsposse und die anstehende Konzernaufspaltung sorgen für viel Unsicherheit bei den Anlegern. Auch die Großaktionäre zeigen keine klare Kante und sind an der Krise nicht unbeteiligt. Die Krupp-Stiftung hat nun zumindest … mehr