Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

Royal Dutch Shell: Das sollten Anleger jetzt beachten

Die Aktie von Royal Dutch Shell dürfte es auch im heutigen Handel angesichts des regelrecht dramatischen Einbruchs der Ölpreise gestern Abend nicht gerade leicht haben. Dennoch lohnt es sich gerade bei den Anteilscheinen des britisch-niederländischen Energieriesen jetzt einen kühlen Kopf zu bewahren.

Zum einen sollten sich Anleger vor Augen halten, was der zuletzt deutlich gesunkene Ölpreise für Shell bedeutet. Klar, die Gewinne im Fördergeschäft dürften dadurch sinken. Allerdings wäre das Unternehmen dank der konsequenten Kosteneinsparungen und diverser Effizienzmaßnahmen selbst bei noch tieferen Ölpriesen in der Lage, schwarze Zahlen zu schrieben. Das klassische Fördergeschäft (Upstream) steuerte indes im dritten Quartal „nur“ zwei Milliarden Dollar zum Konzernüberschuss von knapp sechs Milliarden Dollar bei. Ebenfalls knapp zwei Milliarden Dollar wurden im Gasgeschäft, weitere zwei Milliarden Dollar in der Downstream-Sparte, also dem stets zuverlässigen Bereich der Raffinerien und Tankstellen, erzielt.

Morgen ist Ex-Tag
Zudem steht morgen der Abschlag für die Dividende für das dritte Quartal an. Wer in den Genuss der Ausschüttung von erneut 0,47 Dollar pro Anteilschein kommen möchte, müsste die Shell-Papiere zum Ende des heutigen Handelstages im Depot haben. Die Auszahlung erfolgt dann am 19. Dezember.

Ruhe bewahren
Trotz des Einbruchs der Ölpreise sollte es sich auszahlen, weiterhin Ruhe zu bewahren. Die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch, dass der Ölpreisrutsch eher temporärerer Natur ist. Anleger können bei Shell daher nach wie vor an Bord bleiben (Stopp: 24,00 Euro).

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