BASF
- Maximilian Völkl

Rote Laterne für BASF: Erste Stimmen zu den Zahlen

Die BASF-Aktie ist am Freitag der schwächste Wert im DAX. Am Markt sorgen die vorgestellten Quartalszahlen für Enttäuschung. Nach wie vor drücken die niedrigen Ölpreise auf den Gewinn des Chemiekonzerns. Anleger sollten sich allerdings nicht zu sehr beunruhigen lassen.

Mit den Zahlen zum zweiten Quartal hat BASF die Erwartungen beim operativen Ergebnis und Gewinn verfehlt, beim Umsatz wurden sie allerdings übertroffen. An der Börse gab die Aktie daraufhin allerdings merklich nach. Analyst Peter Spengler von der DZ Bank erklärte, dass der Markt nach den Zahlen für das Vorquartal offenbar zu optimistisch gewesen sei.

Unternehmenschef Kurt Bock zeigte sich in seinen Aussagen zwar ebenfalls verhalten. „Für das Gesamtjahr 2015 rechnen wir nunmehr mit einem etwas schwächeren Wachstum für die Weltwirtschaft sowie für die globale Industrie- und Chemieproduktion als noch vor sechs Monaten", so der Vorstand. Positiv allerdings, dass er dennoch an seinen Zielen für das Gesamtjahr festhielt. BASF rechnet nach wie vor mit leicht steigenden Werten bei Umsatz und Gewinn.

Kursziel 90 Euro

Obwohl die Qualität der Kennziffern insgesamt zwar nicht so gut ausgefallen sei, wollte auch Analyst Spengler die Zahlen nicht übermäßig kritisch sehen. Der Experte lobte den guten Cashflow des weltgrößten Chemiekonzerns. Das Problem allerdings: Der operative Gewinn (EBIT) vor Sondereffekten habe Spenglers Prognose leicht verfehlt, die Konsensschätzung aber etwas stärker. Sein Kursziel liegt weiterhin bei 90 Euro. Die Einstufung lautet „Halten“.

Aussichtsreiches Investment

Die Zahlen brachten zwar keine positive Überraschung, waren aber dennoch solide. Die BASF-Aktie bleibt ein Basis-Investment im DAX und sollte auch in Zukunft weiter gut performen. Zudem glänzt der Titel nach wie vor mit einer hohen Dividende. Die Rendite beträgt derzeit 3,3 Prozent.

(Mit Material von dpa-AFX)

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