Roche
- Michel Doepke - Redakteur

Roche mit Problemen bei der Übernahme: Spark-Aktie bricht 15 Prozent ein

Roche kommt beim Übernahmeprozess von Spark Therapeutics nicht voran, im Gegenteil. Die Angebotsfrist muss der Schweizer Pharma-Konzern erneut prolongieren. Die 4,3 Milliarden Dollar schwere Akquisition steht auf der Kippe, die Aktie von Spark Therapeutics bricht knapp 15 Prozent ein.

FTC schaltet sich ein

Die Frist verlängert Roche nun bis zum 31. Juli, zuvor galt der 14. Juni als Deadline. Laut Roche fordere die US-Behörde Federal Trade Commission (FTC) zusätzliche Unterlagen. Daher die Verschiebung.

Neues Übernahmeziel im Visier?

Mit der geplanten Übernahme will sich Roche im zukunftsträchtigen Hämophilie-Segment verstärken. Kommt der Deal nicht zustande, könnte sich Roche nach anderen Playern umschauen.

Zuletzt wurde der Kurs des Gentherapie-Spezialisten UniQure von frischen Spekulationen befeuert. Das Unternehmen sagte eine Konferenz ab. Daraufhin sprang der AKTIONÄR-Hot-Stock aus Ausgabe 10/2019 auf ein neues Rekordhoch.

Nicht mitzocken

Egal ob mit oder ohne Übernahme: Roche gehört langfristig zu den Pharma-Favoriten des AKTIONÄR. Bei Spark Therapeutics sollten sich Anleger nicht auf das Akquisitionsroulette einlassen. Platzt der Deal, besteht weiteres Downside-Potenzial. Wer bei UniQure engagiert ist, sollte an Bord bleiben.

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| Marion Schlegel | 0 Kommentare

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