Aareal Bank
- Michael Schröder - Redakteur

Real-Depot im Aufwind: Aareal Bank und Deutz im Rallyemodus, Silber vor Comeback, INIT und Grammer vor Kaufsignal – so geht es jetzt weiter!

Das Real-Depot konnte zum Wochenstart weiter zulegen. Seit Jahresbeginn liegt das Depot mittlerweile über zehn Prozent vorne. Großen Anteil an der guten Entwicklung haben die Long-Zertifikate auf die Aareal Bank und Deutz. Aber auch die Silber-Spekulation nimmt langsam Fahrt auf. Bei INIT Innovation steht ein massives Kaufsignal unmittelbar bevor.

In der vergangenen Woche hat sich DER AKTIONÄR im Real-Depot von den beiden Mini-Long-Zertifikaten auf Nordex und Salzgitter verabschiedet. Seit vergangenem Freitag neu im Real-Depot ist dagegen ein Aareal Bank Mini-Long. Hintergrund: Die MDAX-Aktie überraschte erneut positiv. Die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr lagen über der im Jahresverlauf bereits angehobenen Prognose. Auch der Ausblick gefällt. Zudem will der MDAX-Konzern nun eine Dividende pro Aktie in Höhe von 0,75 Euro ausschütten – eine Rendite von 2,5 Prozent. Abgerundet wird das gute Bild von einer aussichtsreichen Charttechnik. Mit dem Sprung über den Widerstand bei 30 Euro wurde ein Kaufsignal mit Ziel 35 Euro generiert. Die Aktie befindet sich im Rallyemodus und das Derivat im Depot liegt bereits rund 40 Prozent vorne.

Aber es gibt noch weitere Highlights: Neben den beiden Derivaten auf Deutz (der Mini-Long liegt mittlerweile rund 50 Prozent vorne) und die Post (plus 25 Prozent) konnte auch der Silber WAVE-XXL-Call weiter zulegen. Die hohe Investment-Nachfrage sollte in den kommenden Monaten selbst bei einer nahezu konstanten Industrienachfrage für steigende Kurse bei Silber sorgen. Zudem verzeichnen auch die physisch hinterlegten Silber-ETFs wieder Zuflüsse. Silber hat 2013 noch mehr an Wert verloren als Gold, hat jetzt aber die Chance, diese Verluste aufzuholen.

Aber auch die Grammer-Aktie konnte deutlich an Wert gewinnen. Der Automobilzulieferer erzielte nach vorläufigen Zahlen im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz in Höhe von über 1,26 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 130 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) konnte ebenfalls deutlich zulegen und stieg im Vergleich zu 2012 um 18 Prozent auf rund 58 Millionen Euro. Die Experten des Analysehauses Warburg Research bestätigten nach den Zahlen ihre Kaufempfehlung für den SDAX-Wert mit einem Kursziel von 45,00 Euro. Mit den Zahlen sollte der Sprung über das alte Hoch bei 38,72 Euro und damit der endgültige charttechnische Befreiungsschlag nur eine Frage der Zeit sein.

Gleiches gilt für die Aktie der Init innovation in traffic systems AG. Die Gesellschaft hat ihre Prognosen für 2013 nach neun Monaten bestätigt. So soll der Umsatz bei 105 Millionen Euro (Vorjahr: 97,3 Millionen Euro) liegen und das EBIT 18 Millionen Euro (17,3 Millionen Euro) erreichen. Zwar blieben die ersten Quartale etwas hinter der Planung zurück. Entscheidend ist jedoch, dass im Schlussquartal mehrere Großprojekte in die Rolloutphase gelangen, wodurch entsprechende Umsätze durch die Produktion, Auslieferung und Installation von Hardware erzielt werden können. Zudem ist bei dem führenden Unternehmen im Bereich Verkehrstelematik das Jahresende traditionell besonders stark.

Am 27. März gibt es die Zahlen für 2013. Die Experten von Close Brothers Seydler rechnen damit, dass der Umsatz bei 100 Millionen Euro liegen wird, operativ soll es ein Plus von 17,3 Millionen Euro geben. Viel wichtiger als die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr ist aber der Ausblick auf das laufende Jahr. Für 2014 erwarten die Analysten 110 Millionen Euro Umsatz und ein EBIT in Höhe von 19,8 Millionen Euro. Je Aktie soll die Gesellschaft im laufenden Jahr 1,38 Euro (Vorjahr: 1,49 Euro) verdienen. Insgesamt bleiben die Close Brothers Seydler-Strategen dem Wert gegenüber positiv eingestellt und raten zum Kauf. Das Kursziel haben die Analysten von 24 Euro auf 28 Euro angehoben. Der Jahresstart scheint zudem sehr vielversprechend zu verlaufen. In Finanzkreisen ist zu hören, dass ein Großauftrag aus Indien vor dem Abschluss stehen würde. Der Auftragsbestand lag Ende September bei 163 Millionen Euro. DER AKTIONÄR spekuliert mit seiner Trading-Position weiter auf einen gute Unternehmensnachrichten und einen Ausbruch aus der mehrmonatigen Seitwärtsrange. Dazu muss die Aktie über den horizontalen Widerstand bei 26 Euro steigen.

Das Real-Depot garantiert absolute Transparenz - es berücksichtigt sowohl Ordergebühren als auch die Abgeltungssteuer. Mit dem SMS-Alarm hat DER AKTIONÄR einen passenden Service im Angebot. Registrierte Nutzer werden über jede Transaktion realtime per SMS auf das Handy informiert. Für weitere Informationen zum DER AKTIONÄR Real-Depot SMS-Alarm einfach hier klicken.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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| Werner Sperber | 0 Kommentare

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