ProSiebenSat.1
- Nikolas Kessler - Volontär

ProSiebenSat.1: Darum fällt die Aktie

Nachdem die Aktie von ProSiebenSat.1 am Morgen noch zu den DAX-Gewinnern gehört hat, ist das Papier in der Zwischenzeit deutlich ins Minus gerutscht. Die Anleger sorgen sich um das Geschäft mit TV-Werbung.

Anhebung der Jahres- und Mittelfristprognosen, Bestätigung der Dividendenpolitik, neue Beteiligungen – eigentlich hat das ProSieben-Management beim heutigen Capital Markets Day bislang überwiegend positive Nachrichten im Gepäck – wäre da nicht das Werbegeschäft.

Schwacher Start in zweite Jahreshälfte

Das bisherige Kerngeschäft mit TV-Werbung sei im zweiten Halbjahr eher durchwachsen angelaufen und habe sich etwas schwächer entwickelt als der Gesamtmarkt, so Vorstandschef Thomas Ebeling.

Dazu hätten einerseits große Sport-Events wie die Olympischen Spiele beigetragen, für die ProSiebenSat.1 keine Übertragungsrechte hatte. Zum anderen hätten auch große Kunden wie Unister, Drillisch, Volkswagen oder Microsoft ihre Werbeaktivität zuletzt zurückgefahren.

Entsprechend rechnet der Konzern für den deutschen Netto-TV-Werbemarkt im Gesamtjahr 2016 nun mit einem Wachstum von etwas über zwei Prozent (zuvor zwei bis drei Prozent). Den positiven Umsatz- und Ergebnisausblick für das laufende Jahr beeinträchtige diese Änderung aber nicht, betonte der Vorstand.

Verglichen mit anderen Ländern gäbe es im deutschen TV-Markt außerdem noch Wachstumspotenzial.

Aktie halten!

Die anfängliche Freude der Anleger über die Prognose-Erhöhung ist am Donnerstag schnell verpufft. Am Nachmittag notiert die Aktie fast drei Prozent im Minus. Diese Reaktion ist nach Einschätzung des AKTIONÄR jedoch übertrieben. Entsprechend sollten investierte Anleger weiterhin dabei bleiben.


 

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