ProSiebenSat.1
- Michael Schröder - Redakteur

ProSiebenSat.1: Commerzbank erwartet Kaufsignal und Kurse von 40 Euro

Ende Januar standen die Aktien des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 noch unter Druck. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet. Die MDAX-Papiere nehmen wieder Kurs auf den markanten Widerstand bei 36 Euro. Rücksetzer bieten die Chance zum Kauf. Analysten sehen mitunter deutliches Kurspotenzial.

DER AKTIONÄR hat bereits erklärt, dass die US-Investmentbank Goldman Sachs die Aktie von ProSiebenSat.1 auf die „Conviction Buy List“ gesetzt hat. Analystin Lisa Yang bestätigte die Papiere des TV-Konzerns in einer Studie zu europäischen Medienwerten mit „Buy“ und einem Kursziel von 43 Euro. Die Commerzbank ist zwar nicht ganz so euphorisch, hat die Einstufung für ProSiebenSat.1 aber dennoch auf „Buy“ mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. Das vierte Quartal des Medienkonzerns dürfte in allen Segmenten stark gewesen sein, so Analystin Sonia Rabussier in einer Studie. Die Aktie sei attraktiv bewertet und ihr bevorzugter Wert unter den von ihr bewerteten Medientiteln.

Mit ihrer positiven Einschätzung stehen die beiden Analystinnen nicht alleine: Von 30 Experten empfehlen derzeit 16 die Aktie zum Kauf. Dem stehen lediglich drei Verkaufsempfehlungen gegenüber. Kein Wunder: Operativ läuft es bei ProSiebenSat.1 rund und nachdem Ausstieg der Finanzinvestoren KKR und Permira ist die MDAX-Aktie ein heißer Kandidat für den Aufstieg in den DAX.

Das Fazit bleibt: Die Aktie bleibt ein Top-Pick im europäischen Mediensektor und hat durchaus Luft, bis in den Bereich von 45 Euro zu steigen. Dazu muss die Aktie vorher den markanten Widerstand bei 36 Euro überwinden. Ein Stopp bei 29,50 Euro sichert ab, sollte es kurzfristig unerwartet doch noch einmal unruhiger werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

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