Wells Fargo
- Fabian Strebin - Redakteur

Paukenschlag bei Wells Fargo: CEO Stumpf schmeißt hin

John Stumpf, Chef von Wells Fargo, ist zurückgetreten. Seinen Posten nimmt der derzeitige operative Geschäftsführer Tim Sloan ein. Am Ende war der Druck auch aus der Politik für Stumpf wohl zu groß. Viele sahen ihn persönlich in der Verantwortung. Von dem systematischen Fehlverhalten seiner Mitarbeiter, die fiktive Konten für Kunden eröffneten, will er nichts gemerkt haben. Schlecht kam auch an, dass er eine verantwortliche Managerin in den Ruhestand schickte, anstatt sie zu entlassen. Zuletzt legten mehrere US-Bundesstaaten ihre Geschäftsbeziehungen mit Wells Fargo auf Eis.

Bangen vor den Zahlen

Der Rücktritt von John Stumpf kommt in einer kritischen Phase, denn morgen Nachmittag wird Wells Fargo seine Zahlen zum abgelaufenen Quartal präsentieren. Analysten erwarten einen Rückgang des Gewinns je Aktie von 1,05 Dollar im Vorjahresquartal auf nun 1,01 Dollar. Beim Umsatz wird mit 21,9 Milliarden Dollar nach 22,2 Milliarden Dollar gerechnet. Besonderes Augenmerk wird auf den zukünftigen Auswirkungen des Scheinkonten-Skandals liegen. Anleger erwarten hier Antworten vom neuen CEO.

Wette auf Zinswende

Der Rücktritt von CEO Stumpf könnte für Wells Fargo erst einmal für eine kurze Verschnaufpause sorgen. Sein Nachfolger Tim Sloan sollte jetzt aber alles dafür tun, um die Bank wieder aus den Schlagzeilen zu bringen. Der AKTIONÄR hat die Position bei Wells Fargo schon länger halbiert. Erhöht die Fed im Dezember dagegen die Zinsen, dürften die Aktien deutlich profitieren. Die Titel bleiben eine Halteposition.


 

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