Nintendo
- Julia Breuing

Nintendo: Wann wachen die Experten endlich auf?

Pikachu & Co. stürmten die App-Charts innerhalb weniger Tage, und die Nintendo-Aktie steigt und steigt. Aber kaum ein Analysehaus änderte bislang seine Einschätzung...

Über 70 Prozent im Plus innerhalb einer Woche, das macht der Nintendo-Aktie so schnell kein Titel nach. Mit 239,45 Euro erreichte sie den höchsten Stand seit fünf Jahren. Nur das Analysehaus Iwai Cosmo Securities hob seine Einschätzung bislang von „Neutral“ auf „Outperform“ an. Das heißt, sie rechnen damit, dass Nintendo die durchschnittliche Sektorperformance übertreffen wird.
CLSA dagegen stuft die Aktie auf „Sell“ ein. Nintendo werde kaum direkt vom Erfolg der Pokémon-App profitieren.
An dem Entwickler der App, Niantic, ist Nintendo mit 32 Prozent beteiligt, an den Pokémon-Rechten halten sie laut CSLA-Analyst Jay Defibaugh allerdings lediglich zehn Prozent. Defibaugh stuft die wirtschaftlichen Vorteile für das Unternehmen als unklar ein.
Die restlichen Analysehäuser scheinen noch zu rechnen. Es heißt abwarten, zu welchem Schluss die übrigen Analysten kommen, sobald sie alles durchgerechnet haben.

Abwarten

Die direkten Auswirkungen von Pokémon Go auf Nintendo werden nicht allzu groß sein. Unklar ist, inwieweit das Unternehmen indirekt vom Pokémon-Erfolg profitieren wird. Was DER AKTIONÄR zu dieser Aktie rät, finden Sie in der neuen Printausgabe. Sie steht ab heute 22 Uhr zum Download zur Verfügung oder ist ab Mittwoch am Kiosk erhältlich.

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