Salzgitter
- Stefan Limmer - Redakteur

Nach South-Stream-Aus: Salzgitter-Aktie bricht ein – zu Recht?

Russland und der halbstaatliche Gasriese Gazprom haben ihre Pläne für den Bau der Gaspipeline South Stream, die unter Umgehung der Ukraine über das Schwarze Meer und den Balkan Österreich und ganz Westeuropa mit russischem Erdgas versorgen auf Eis gelegt.

Die Papiere von Salzgitter sind daher zum Handelsstart am Dienstag massiv unter Druck geraten. Hintergrund ist die Tatsache, dass das zum Stahlkonzern gehörende Unternehmen Europipe einen Auftrag für das Projekt gewonnen hatte. Für Salzgitter kommt die Meldung zu einem unglücklichen Zeitpunkt. Zuletzt sah der zweitgrößte deutsche Stahlhändler erstmals Licht am Ende des Tunnels. Erstmals seit fast drei Jahren kämpfte sich der Konzern in einem Quartal wieder in die schwarzen Zahlen.

Finger weg

Der Versuch aus dem Auswärtstrend auszubrechen ist durch die Neuigkeiten vorerst gescheitert. Mittlerweile rückt wieder das alte 52-Wochentief bei 22 Euro in den Fokus. Fällt der Kurs darunter drohen weitere Kursverluste. Anleger bleiben weiter an der Seitenlinie. DER AKTIONÄR bevorzugt aus der Stahlbranche nach wie vor den Konkurrenten ThyssenKrupp.

(Mit Material von dpa-AFX)

 

 

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

Salzgitter: Das müssen Anleger jetzt beachten

Nach den Zahlen kam es bei der Aktie von Salzgitter zum Rücksetzer. Am Mittwoch zeigt sich der Stahlkonzern wieder erholt. Das positive Marktumfeld verleiht der Aktie Schwung. Im Fokus steht derweil vor allem der Ausblick für das laufende Jahr. Die Analysten sind sich uneins, wie die Prognose zu … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

Salzgitter: Schwarze Zahlen, aber...

Sparmaßnahmen haben Salzgitter zurück in die Gewinnzone gebracht. Durch die Erholung am Stahlmarkt soll sich die Lage 2017 weiter entspannen. Für das abgelaufene Jahr war beim Umsatz jedoch ein besseres Ergebnis erwartet worden. Die Aktie verliert deshalb am Dienstagmorgen an Boden und zählt zu den … mehr