K+S AG
- Maximilian Völkl

K+S: Crash!

Nach der Veröffentlichung der Zahlen ist die Aktie von K+S am Donnerstag deutlich unter Druck geraten. Die schwachen Daten kommen zwar nicht überraschend, aufgrund des enttäuschenden Ausblicks ist der Dünger- und Salzproduzent dennoch Schlusslicht im DAX. Die Deutsche Bank ist von der Dividende enttäuscht und bestätigt die Verkaufsempfehlung.

Am Donnerstagmorgen hat der Konzern die Zahlen für das vergangene Jahr veröffentlicht. Dabei ging das operative Ergebnis aufgrund der deutlich gesunkenen Kalipreise deutlich zurück. Auch der Ausblick für das laufende Jahr bleibt verhalten. Trotz der sich abzeichnenden Bodenbildung bei den Kalipreisen dürfte das operative Ergebnis deutlich unter dem Vorjahr liegen.

Negative Überraschung

Deutsche-Bank-Analystin Virginie Boucher-Ferte hat das Kursziel für K+S auf 13 Euro belassen. Ihrer Meinung nach waren die Resultate des vierten Quartals unerwartet gut. Dennoch belasten die Unsicherheiten auf dem Kalimarkt weiterhin die Bilanz. Der Konzern sei deshalb noch nicht aus dem Gröbsten heraus. Die von 1,40 Euro auf 0,25 Euro gekappte Dividende sei außerdem eine deutlich negative Überraschung.

Kaufchance

Der schwache Ausblick des DAX-Konzerns ist verantwortlich für den Crash der Aktie am Donnerstag. Für das laufende Jahr rechnet DER AKTIONÄR aber dennoch mit einer Erholung bei K+S. Das deutliche Minus eignet sich dementsprechend als Einstiegschance für mutige Anleger.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

Börse Easy: K+S bleibt ein Risiko für Anleger

Börse Easy erinnert an den Kursrutsch von K+S von mehr als 50 Prozent seit dem Rekordhoch Mitte vergangenen Jahres. Ein Grund dafür ist die gescheiterte Übernahme durch den kanadischen Wettbewerber PotashCorp. Zudem sind die Zahlen des auf Kali und Salz spezialisierten Unternehmens schwach. In den … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Fairer Wert bei nur 15,50 Euro

Es sieht schlecht aus für K+S. Die Zukunft der deutschen Kaliwerke ist ungewiss und auch das Hoffnungsprojekt Legacy in Nordamerika bereitet dem Vorstand Kopfzerbrechen. Kein Wunder, dass die Experten der britischen Großbank HSBC für die Anteile des Düngemittel- und Salzproduzenten schwarz sehen. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: 22 oder 15 Euro?

Was sollte man aktuell mit der Aktie von K+S machen? Bei dieser zu den Anteilscheinen des Düngemittel- und Salzproduzenten scheiden sich weiterhin die Geister – sowohl bei den Privatanlegern als auch bei den Analysten. So haben etwa Kepler Cheuvreux und die UBS komplett konträre Ansichten zum … mehr