K+S AG
- Michael Schröder - Redakteur

K+S-Aktie mit Zwischenspurt: Die Hintergründe!

Die K+S-Aktie hat in der vergangenen Woche deutlich nachgegeben. Aus charttechnischer Sicht besteht jetzt aber die Chance auf eine Wende. Der DAX-Wert hat heute gegen den Trend einen fulminanten Wochenstart auf das Parkett gelegt. Unterstützung gab es von Seiten der Analysten.

"Sollte die Unterstützung im Bereich von 21,80 Euro halten, können Anleger eine spekulative Long-Position aufbauen und diese mit einem engen Stopp absichern." So lautete das Fazit unter dem letzten K+S-Artikel Ende der vergangenen Woche. Das Timing war perfekt. Die DAX-Aktie hat fast punktgenau nach oben gedreht.

Das Analysehaus Liberum Capital hat die Aktie von K+S nach deutlich gekürzten Prognosen des Düngemittel-Informationsdienstleisters Fertecon für die weltweiten Kalisalz-Kapazitäten in den Jahren 2016 und 2020 von „Sell“ auf „Hold“ hochgestuft. Das Kursziel wurde zugleich von 15 auf 18 Euro angehoben. Zwar werde es weiterhin ein Überangebot der Kalisalzindustrie geben, doch inzwischen sei es unwahrscheinlich, dass dies noch schlimmer werde, schrieb Analystin Sophie Jourdier. Fertecon hatte seine Schätzungen für die Kalisalz-Kapazitäten für 2016 um 13 Prozent und für 2020 um 25 Prozent zusammengestrichen.

Jourdier hob ihre Schätzung für das Aktienergebnis des Kasseler Salz- und Düngemittelproduzenten für das laufende Jahr um 19 Prozent an auf 1,29 Euro und erwartet von anderen Analysten ähnliche Schritte. Zudem schrieb sie, dass die kürzlich erfolgte Ausgabe von Anleihen die Finanzrisiken bei K+S verringert hätten. „Alles in allem sollte dies die Aktien auf kurze Sicht stützen.“ Investierte Anleger bleiben daher mit engem Stopp bei 21,50 Euro dabei und spekulieren auf einen erneuten Angriff auf die 26-Euro-Marke.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

Börse Easy: K+S bleibt ein Risiko für Anleger

Börse Easy erinnert an den Kursrutsch von K+S von mehr als 50 Prozent seit dem Rekordhoch Mitte vergangenen Jahres. Ein Grund dafür ist die gescheiterte Übernahme durch den kanadischen Wettbewerber PotashCorp. Zudem sind die Zahlen des auf Kali und Salz spezialisierten Unternehmens schwach. In den … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Fairer Wert bei nur 15,50 Euro

Es sieht schlecht aus für K+S. Die Zukunft der deutschen Kaliwerke ist ungewiss und auch das Hoffnungsprojekt Legacy in Nordamerika bereitet dem Vorstand Kopfzerbrechen. Kein Wunder, dass die Experten der britischen Großbank HSBC für die Anteile des Düngemittel- und Salzproduzenten schwarz sehen. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: 22 oder 15 Euro?

Was sollte man aktuell mit der Aktie von K+S machen? Bei dieser zu den Anteilscheinen des Düngemittel- und Salzproduzenten scheiden sich weiterhin die Geister – sowohl bei den Privatanlegern als auch bei den Analysten. So haben etwa Kepler Cheuvreux und die UBS komplett konträre Ansichten zum … mehr