K+S
- Markus Bußler - Redakteur

K+S: Zu früh gefreut?

Für die Aktionäre des Kali- und Salzproduzenten K+S bleibt es spannend: Am morgigen Mittwoch will der Konzern seine Zahlen für das abgelaufene erste Quartal vorlegen. Das Gros der Analysten zeigt sich verhalten optimistisch, dass das Gröbste überstanden sein könnte. Doch es gibt auch skeptische Stimmen.

Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für K+S vor Zahlen von 15 auf 16 Euro angehoben, aber die Einstufung auf „Sell“ belassen. Er habe seine Schätzungen für den Salz- und Düngemittelhersteller angehoben, um seine Erwartungen für ein solides erstes Quartal zu berücksichtigen, schrieb Analyst John Philipp Klein in einer Studie. Allerdings erscheine die Aktie auch auf Basis seiner neuen Annahmen hoch bewertet.

Der Chart spricht derzeit eine andere Sprache. Die Aktie arbeitet derzeit an einem großen Kaufsignal. Die Seitwärtsbewegung der vergangenen Monate könnte bald der Vergangenheit angehören. Zudem scheinen die Kunden nach und nach ihre Investitionszurückhaltung aufzugeben. Investierte Anleger bleiben an Bord.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Startet nun das Comeback?

Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat im dritten Quartal Umsatz und Ergebnis steigern können. Während es im Kaligeschäft für einige Experten überraschend gut lief, schnitt das Salzgeschäft eher schwächer als erwartet ab. Darüber hinaus wurde die Gesamtjahresprognose des MDAX-Konzerns bestätigt. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Der Countdown läuft

Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S wird morgen die Zahlen für das dritte Quartal 2017 veröffentlichen. Es dürfte spannend werden, ob es dem MDAX-Konzern gelingt, die Marktteilnehmer positiv zu überraschen und positive Meldungen zum Hoffnungsträger des Unternehmens, der Bethune-Mine in Kanada, … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das erwarten jetzt die Experten

Der Kali- und Salzproduzent K+S steht vermutlich vor einem der wichtigsten Jahre der Firmengeschichte. Denn im kommenden Jahr wird die neue Kalimine in Kanada erstmals über komplette zwölf Monate hinweg produzieren. Dies sollte deutlich positive Auswirkungen auf die Ergebnisentwicklung haben. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S vor der Wende

In den letzten Jahren hatte sich der langjährige K+S-Chef Norbert Steiner bezüglich Umweltfragen wenig kompromissbereit gezeigt. Sein Nachfolger Burkhard Lohr war hingegen von Beginn an wesentlich offener für einen Austausch mit den Umweltschützern, um den Kaliabbau in den deutschen Werken … mehr