K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Wer besitzt eigentlich die Aktien?

Potash würde gerne K+S übernehmen. Aktuell halten die Kanadier aber noch keine nennenswerte Beteiligung am DAX-Konzern aus Kassel. Womit sich nun natürlich die Frage aufdrängt, wer überhaupt die begehrten Titel des Düngemittel- und Salzproduzenten hält? DER AKTIONÄR stellt die größten Anteilseigner vor.

Bereits beim Blick auf die Seite von K+S fällt direkt auf, dass das Unternehmen über keinen starken Ankeraktionär verfügt (in diese Rolle sollte die KfW schlüpfen, was von der Politik aber abgeleht wurde). Stattdessen beläuft sich der Freefloat auf 100 Prozent, wovon 70 Prozent von institutionellen Investoren gehalten werden. Größter Aktionär ist der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock aus den USA, der seit Anfang Juli nun 5,21 Prozent hält.

Nur ein deutscher Konzern unter den Top 11
Laut aktuellen Angaben des Informationsdienstes Bloomberg wäre demnach der auf Bemruda ansässige Meritus Trust mit einer Beteiligung von 4,92 Prozent der zweitgrößte K+S-Aktionär. Auf Rang 3 folgt der britische Versicherer Prudential mit 2,99 Prozent. Der größte deutsche Anteilseigner ist die Deutsche Bank mit 2,88 Prozent, gefolgt von der Schweizer UBS mit 2,63 Prozent. Der Europacific Growth Fund verfügt über 2,49 Prozent, JPMorgan über 1,83 Prozent und die Vanguard Group über 1,79 Prozent. Auf den Plätzen 9 und 10 befinden sich derzeit die SEB und die Bank of New York Mellon mit 1,59 Prozent beziehungsweise 1,38 Prozent. Ab Platz 11, Goldman Sachs (0,94 Prozent), liegen die Beteiligungsquoten bereits unter einem Prozent.

Eine leichte Beute?
Die Tatsache, dass K+S über keinen starken Ankeraktionär verfügt, könnte den DAX-Konzern im Falle eines feindlichen Übernahmeangebots zur leichten Beute machen. Schließlich dürften wohl alle der genannten Großaktionäre im Ernstfall das lukrative Potash-Angebot bei 41 Euro (oder womöglich sogar noch etwas höher) annehmen, welche simme rnoch deutlich über dem aktuellen Kursniveau liegt.

Die Wahrschenilichkeit einer Übernahme bleibt damit weiterhin hoch. Die K+S-Aktie ist deshalb weiterhin attraktiv. Bereits investierte Anleger sollten ihr Investment bei 34,00 Euro absichern.


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