K+S
- Werner Sperber - Redakteur

K+S: Trendwende, jetzt; Börsenwelt Presseschau IV

Die Experten des Anlegerbriefes erinnern an den Bruch des russisch/weißrussischen Absatz- und Preiskartells für Kali, mit dem der Preis für diesen Düngemittelrohstoff eingebrochen ist. Die K+S AG entwickelte zu der Zeit eine große kanadische Kali-Mine und entwickelt sie immer noch. Der Vorstand des Konzerns blieb im Gegensatz zu den Anlegern also vergleichsweise gelassen. Nachdem Einsparungen und eine Bodenbildung beim Kalipreis für überraschend gute Wachstums-Zahlen für das dritte Quartal des laufenden Jahres gesorgt haben und nachdem der Vorstand die Jahresziele angehoben hat, erwarten immer mehr Investoren, dass sich K+S auch im Kaligeschäft wieder gefangen hat. Planmäßig soll die kanadische Mine im übernächsten Jahr in Produktion gehen. Dank der günstigen Produktionskosten eröffnet das dem Konzern mittelfristig die Chance auf stark steigende Gewinne. Die Risiken scheinen ausreichend im Aktienkurs verarbeitet zu sein. Langfristig orientierte und risikobereite Anleger sollten die mit einem KGV von 12 für das nächste Jahr bewertete Aktie deshalb kaufen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das empfehlen die Analysten

Die über viele Monate hinweg gebeutelte Aktie von K+S konnte sich zuletzt wieder deutlich erholen. Das Chartbild der Anteile des Salz- und Düngemittelherstellers hat sich dadurch bereits stark verbessert. Doch wie sieht es aus fundamentaler Sicht aus? DER AKTIONÄR zeigt auf, was die Experten bei … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Aufatmen, aber keine Erlösung

Die Frage, wie viel Abwasser aus der Produktion der Düngemittel- und Salzhersteller K+S in die Werrra leiten kann, ist nun endlich – vorerst – entschieden worden: Das Unternehmen darf demnach bis zum 31. Dezember 2021 jährlich 1,5 Millionen Kubikmeter einleiten, beantragt hatte der MDAX-Konzern 2,0 … mehr