K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Der nächste Korb für Potash

Wie ein Sprecher von K+S bestätigt hat, gab es mittlerweile Gespräche zwischen dem kanadischen Konkurrenten Potash und der hessischen Landesregierung, die (bislang?) klar gegen eine Übernahme des DAX-Konzerns ist. Danach gab es erneut Kontakte zwischen den beiden Firmen – mit einem altbekannten Ergebnis.

Denn K+S ziert sich weiterhin und erteilte der Übernahmeofferte der Kanadier erneut eine klare Absage. Potash hatte offenbar sowohl Landesregierung als auch dem K+S-Vorstand Angebote bezüglich Standortsicherung und Arbeitsplatzsicherung gemacht. An der bisherigen Offerte in Höhe von 41 Euro pro Aktie hat sich aber immer noch nichts geändert, weshalb ein K+S-Sprecher erklärte: „Wir haben diese Aussagen geprüft und sind zu dem Ergebnis gelangt, dass nichts wesentlich Neues drin steht gegenüber dem, was sie uns schon schriftlich mitgeteilt haben. Deswegen sehe wir auch auf dieser Grundlage weiter keine Basis für Gespräche."

Potash muss wohl nachlegen
Wenn Potash eine „freundliche Übernahme“ durchziehen will, müssen die Kanadier bei ihrer Offerte ganz klar nachlegen. Die Chancen stehen daher gut, dass es in den kommenden Wochen zu einem Angebot kommt, das zwischen den bisher gebotenen 41 Euro und den offenbar von K+S für angemessen gehaltenen 50 Euro liegen wird. Potash selbst schloss bereits eine verbesserte Offerte nicht aus.


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