K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: 36 oder 46 Euro?

Die Experten der Deutschen Bank haben die Aktie von K+S erneut näher analysiert. Das Ergebnis ist kaum nach dem Geschmack der Anteilseigner des Düngemittel- und Salzproduzenten: Denn die DAX-Titel werden nach wie vor mit "Hold" eingestuft und das Kursziel liegt mit 36 Euro immer noch unter dem aktuellen Kursniveau.

Analyst Tim Jones erklärte im Rahmen einer Branchenstudie, dass ungeachtet des schwierigen Umfelds die Chemieindustrie robuste Resultate für das zweite Quartal vorlegen dürfte. Die Zielsetzungen der Unternehmen dürften wohl konservativ bleiben, doch der Rückenwind durch den schwachen Euro und niedrigere Rohstoffpreise sollte für mehr positive als negative Überraschungen sorgen. Einigen Unternehmen traut Jones sogar ein Rekordquartal zu. Bei K+S rechne er mit einem saisontypisch schwachen Salzgeschäft. Entscheidend für den Aktienkurs blieben aber Neuigkeiten zum Übernahmeangebot von Potash.

Nachbesserung der Offerte erwartet
Indes hat das Analysehaus Independent Research die Einstufung für die K+S-Papiere nach dem vom Vorstand abgelehnten Potash-Kaufgebot auf Kaufen mit einem Kursziel von 46 Euro belassen. Analyst Christoph Schöndube geht davon aus, dass die Kanadier ihre Offerte von derzeit noch 41 Euro je Aktie in den kommenden Wochen nachbessern dürften.

Noch Luft nach oben
Es bleibt spannend, ob Potash tatsächlich noch einmal nachlegen wird. Die K+S-Führung scheint jedenfalls ganz andere Preisvorstellungen zu haben. Die Aktie von K+S bleibt also attraktiv. Anleger sollten daher dabei bleiben und zur Gewinnabsicherung einen Stoppkurs bei 34,00 Euro platzieren.
(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das klingt wirklich gut, aber ...

Der Kali- und Salzproduzent K+S hat heute seine neue Strategie „Shape 2030“ vorgestellt und dabei ehrgeizige Ergebnisziele ausgegeben: Demnach will das Management um den neuen Vorstandsvorsitzenden Burkhard Lohr den operativen Gewinn (EBITDA) bis 2030 auf bis zu drei Milliarden Euro steigern. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Mehr als nur Kali

Über viele Wochen hinweg ist darüber spekuliert worden, dass der neue Vorstandsvorsitzende von K+S, Burkhard Lohr, das Salzgeschäft abspalten und an die Börse bringen könnte. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge wird ein derartiger Schritt von der Konzernführung nun allerdings … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das muss geliefert werden

Die Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S konnte sich an den vergangenen Handelstagen wieder deutlich erholen. Um eine nachhaltige Trendwende zu vollziehen, müsste der MDAX-Konzern allerdings bei der Vorlage der Geschäftszahlen auch endlich wieder einmal positiv überraschen. DER AKTIONÄR … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Vorbild Lufthansa?

Die Aktie von K+S bleibt die am stärksten geshortete Aktie im HDAX. Der hohe Anteil von spekulativen Investoren, die auf sinkende Kurse setzen, belegt die bestehenden Abwärtsrisiken. Andererseits kann dies wie etwa jüngst bei der Lufthansa im Zuge eines Short-Squeeze auch zu einem raschen, … mehr