JinkoSolar Holding
- Alfred Maydorn - Redakteur

JinkoSolar, Trina, Yingli: Aktien stürzen erneut ab – Zeit zum Verkaufen?

Am Mittwoch kamen Solaraktien erneut stark unter Druck. Einer der größten Verlierer war das Papier von JinkoSolar, das sich an der Börse in New York um 7,5 Prozent verbilligte. Trina Solar brach um 5,3 Prozent ein, bei Yingli Green Energy ging es um 3,6 Prozent nach unten. Ist die Zeit zum Verkaufen gekommen?

Die Erholung vom Vortag hat sich als Strohfeuer entpuppt. Am Mittwoch kamen Aktien aus der Solarbranche erneut stark unter Druck, die Kursabschläge bewegten sich zwischen 3,6 Prozent (Yingli Green Energy) und 11,6 Prozent (Renesola). Die Aktie von JinkoSolar brach um 7,5 Prozent ein. Die Erholung des Vortages wurde mehr als aufgezehrt.

In erster Linie ist die erneute Schwäche im Solarsektor auf den schwachen Gesamtmarkt zurückzuführen. So brach der technologielastige Nasdaq-Index um 1,4 Prozent ein. Die insgesamt negative Stimmung sorgte dafür, dass sich die Gewinnmitnahmen bei Solaraktien fortsetzten.

Wie wird 2014?

Hinzu kommt die anhaltende Verunsicherung, was die Perspektiven für das kommende Jahr betrifft. So hatten zuletzt einige Analysten Zweifel an einer Fortsetzung des Solarbooms in China geäußert. Die Experten der Deutschen Bank halten diese Sorgen allerdings für übertrieben und haben ihre optimistische Prognose für 2014 und ihre Kaufempfehlungen für die Aktien von Yingli Green Energy und Trina Solar bestätigt.

Fortsetzung des Solarbooms

DER AKTIONÄR rechnet ebenfalls mit einer Fortsetzung des Solarbooms im kommenden Jahr. Nicht nur in China, sondern auch in Japan und anderen asiatischen Ländern. Hier sind insbesondere JinkoSolar und Trina Solar sehr gut positioniert. Das gilt mit Einschränkungen auch für Yingli Green Energy, allerdings leidet der Konzern unter der hohen Schuldenlast von über zwei Milliarden Dollar.

Die starken Kursverluste in den vergangenen Handelstagen sind in erster Linie eine Reaktion auf die vorangegangen Kursgewinne. So hatte die Aktie von JinkoSolar seit Jahresbeginn um zeitweise über 400 Prozent zugelegt. Anleger sollten sich von den Kursturbulenzen nicht beunruhigen lassen und an ausgewählten Investments, allen voran an JinkoSolar, festhalten.

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