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Interesse gewaltig: Noch 24 Stunden – schlägt das Model Y diese 3 Tesla-Killer?

Interesse gewaltig: Noch 24 Stunden – schlägt das Model Y diese 3 Tesla-Killer?
Foto: Börsenmedien AG
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Florian Söllner 14.03.2019, 15:29 ‧ Florian Söllner
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Nur noch einen Tag bis zur Vorstellung des neuen Tesla Model Y. Das Interesse ist bereits immens, wie folgende GoogleTrends-Grafik zeigt. Der vor zwei Wochen vorgestellte Polestar 2 kommt nicht an den Hype heran, den das Model Y bereits jetzt im Netz erzeugt. Die Hoffnung der Tesla-Bullen: Die Reservierungen erreichen nach einem gelungenen Event von Elon Musk zumindest im Ansatz die überwältigende Anzahl von 300.000, die 2016 Tesla nach der Model-3-Enthüllung innerhalb weniger Tage einsammeln konnte. Noch nicht relevant im Gespräch ist hingegen die Elektroauto-Offensive der VW-Gruppe. Doch die Leistungsdaten von Audi Q4 oder VW Neo können sich schon sehen lassen. Das Model Y muss sich am Ende mit diesen drei Rivalen messen. Ein kurzer Überblick.

Quelle: Börsenmedien AG

VW Neo: Kampfansage an Tesla

Kleinlaut im Diesel-Skandal, doch nun mit großen Worten in die Elektro-Offensive. „Wir werden 2020 kommen mit Fahrzeugen, die alles können wie Tesla und um die Hälfte billiger sind“, so VW CEO Herbert Diess im ZDF. Mit dem VW I.D. Neo sieht man das erste Ergebnis der Investitionen. Mit einem Preis von mindestens 30.000 Euro, ist es billiger als der Tesla. Mit einer maximalen Reichweite von 550 Kilometer punktet man zudem gegen das höhere Model Y. SUV sind weniger windschnittig, weswegen etwa Electrek auch gegenüber dem Model 3 beim Model Y eine „10 bis 15 Prozent" geringere Reichweite erwartet.

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Auch wenn das Design des VW biederer ist als das von Tesla – alleine aufgrund der Preis-Leistungsdaten scheint ein gewisser Erfolg vorprogrammiert: Jürgen Stockmann, Markenvorstand hält es für möglich, dass die Launch Edition bereits ausverkauft sein wird, bevor das Auto im September offiziell vorgestellt wird. Die Vorbestellungen beginnen bereits am 8. Mai. VW will 2020 bereits 200.000 elektrifizierte Autos verkaufen. Ganz frisch die Meldung, dass VW beschleunigt und bis 2025 ganze 30 (bisher 20) batteriebetriebene Modelle anbieten will. Fazit: Wird am Marktanteil von Tesla knabbern – doch SUV-Fans und Puristen setzen auf das Model Y.

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Audi Q4: Auf Augenhöhe

Audi setzt ähnlich wie Tesla auf einen kompakten SUV, den Audi Q4. Näheres wissen wir erst ab 15. März. Doch nach bisherigen Schätzungen positioniert sich die VW-Premiummarke mit dem Q4 punktgenau auf Augenhöhe mit dem Model Y. Punkten kann Audi dem futuristischen Design. Bisher gelang es Tesla meist bei der Beschleunigung der Konkurrenz mindestens eine Nasenlänge voraus zu sein – kontern könnte Audi hier mit seinem Qualitätsanspruch und einer hohen Zuverlässigkeit. Fazit: Ein stimmiges Produkt, das seine Fans finden wird.

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Polestar 2: Geheimfavorit

Volvo wird mit seinem Tochterunternehmen Polestar, das 2020 mit dem Polestar 2 ihr erstes voll elektrisches Auto herstellen wird ebenfalls eingreifen. Mit ähnlicher Reichweite, Preisklasse und sportlicheren Design kann es als ernstzunehmender Model-Y-Alternative betrachtet werden. Zumal Unternehmenschef Thomas Ingenlath "zehntausende" davon verkaufen will. Auch wenn es für die Schweden schwer wird, dem Hype rund um Tesla Stirn zu bieten, sie versuchen es: "Der Polestar 2 tritt gegen das Model 3 von Tesla an”. Was Daten und Preise angeht, spielt das Elektroauto in einer Liga: Es verfügt über zwei E-Motoren und eine 78-kWh-Batterie. Fazit: Cooles Image und durchdachter Style – eine echte Tesla-Alternative.

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Verkaufssieger: Model Y

Man muss kein Prophet sein, um zu erahnen: Die meisten Bestellungen wird das Model Y einheimsen. Der Tesla CEO erwartete für das Model 3 eine potentielle Nachfrage von "700.000 bis 800.000 pro Jahr, in einer Rezession vielleicht nur 500,000". Aktuell hält sich Elon Musk aufgrund einer SEC-Untersuchung mit solchen Aussagen zurück. Für das Model Y soll die Nachfrage, nach älteren Aussagen, ungefähr doppelt so groß sein, was mindestens einer Million Autos pro Jahr entsprechen würde. Doch während das Model 3 2016 quasi konkurrenzlos war, muss sich das Tesla Model Y nun im Wettbewerb behaupten. Entscheidend wird für den operativen Erfolg, dass Tesla zu einem effizient produzierenden Autohersteller wird – siehe auch hier.

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