Heidelberger Druckmaschinen
- Werner Sperber - Redakteur

Heidelberger Druck: Auf die drupa wetten

Die Fachleute von Hot Stocks Europe fragen sich, ob die Heidelberger Druckmaschinen AG nun endlich nachhaltig die geschäftliche Trendwende schafft. Sie beantworten sich selbst die Frage, mit „Vielleicht“. Heidelberger Druck ist aufgrund der schwächer werdenden Bogenoffset-Druckindustrie und der allgemeinen Schuldenkrise in Bedrängnis geraten. Der Vorstand baute den Konzern um, bietet neue Maschinen an und sparte. Der Erfolg blieb zunächst aus.

Für das Ende März abgelaufene Geschäftsjahr 2015/16 wies Heidelberger Druck jedoch mit 34,4 Millionen Euro beziehungsweise 0,12 Euro je Aktie erstmals seit dem Jahr 2007 wieder einen nennenswerten Gewinn ausgewiesen. Daraufhin legte der Aktienkurs stark zu. Analysten, wie etwa die der Commerzbank, des Bankhauses Lampe oder von Hauck & Aufhäuser sind mittlerweile zuversichtlicher für die Branche und Heidelberger Druck. Die Erträge pro Anteil sollen dabei auf 0,21 im laufenden und 0,24 Euro im nächsten Fiskaljahr steigen. Mit einem KGV von 10 ist Heidelberger Druck damit deutlich günstiger bewertet als Wettbewerber König & Bauer. Die Fachleute von Hot Stocks Europe rät Tradern deshalb dazu auf gute Nachrichten während der anstehenden Fachmesse drupa zu spekulieren und sich eine Position ins Depot zu legen.

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