Nintendo
- Werner Sperber - Redakteur

Hans. BD Int.: Jetzt aber endgültig raus aus Nintendo

Der Hanseatische Börsendienst International verweist auf den Rummel um das Smartphone-Spiel „Pokémon Go“ von Nintendo und die Kaufempfehlung für die Aktie von Juni vergangenen Jahres. Wegen dieses Spiels legte der Aktienkurs des japanischen Unternehmens zwischenzeitlich um mehr als 100 Prozent zu. Optimisten sehen in dem Erfolg des Monsterspiels den Startschuss für die Rückkehr von Nintendo an die Spitze der Spiele-Branche. Die meisten Analysten sind jedoch eher zurückhaltend und fragen sich, ob der Börsenwert von fast 30 Milliarden Euro tatsächlich gerechtfertigt ist. Die Analysten der dänischen Saxo Bank schreiben, selbst wenn Nintendo eine Milliarde aktive Spieler von Pokémon Go erreichen würde, wäre die Aktie zu teuer.

Die Analysten kommen im Schnitt auf ein KGV von mehr als 100 für Nintendo. Selbst wenn sich der Gewinn in dem Ende März ablaufenden Geschäftsjahr 2017/18 verdoppeln würde, wäre das KGV von 50 eine hohe Bewertung. Der Hanseatische Börsendienst International raten deshalb dazu, die Kursgewinne mitzunehmen und die Aktie zu verkaufen.

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