Grammer
- Jochen Kauper - Redakteur

Grammer-Aktie wird zum Überflieger

Die Grammer-Aktie wird am Mittwoch von erneuten Übernahmegerüchten in die Höhe getrieben. Händlern zufolge werden am Markt Gerüchte herumgereicht, der US-Autozulieferer Lear Corp sei an dem deutschen Hersteller von Autositzen interessiert. Das sorge für Fantasie und helfe der Aktie, ihre jüngste Korrektur zu unterbrechen. Derartige Gerüchte sollten allerdings mit großer Vorsicht behandelt werden.

Starke Basis
Auch wenn das Papier in den letzten Wochen etwas unter die Räder kam, fundamental läuft es bei Grammer gut. Die beiden Unternehmensbereiche - Automotive und Seating Systems – glänzen mit starken Zuwachsraten. Wesentliche Umsatztreiber werden in Zukunft vor allem China sowie Nord- und Südamerika sein. Ein guter Schachzug war auch der Zukauf des tschechischen Kopfstützenspezialisten Nectec Automotive. Weiterhin wird Grammer von der hohen Anzahl an Entwicklungsprojekten für zukünftige Serienanläufe profitieren.



Hand aufhalten
Mit dem Ausbruch über die Marke von 21 Euro verließ das Papier eine  mehrjährige Seitwärtsrange. Das Hoch markierte die Grammer-Aktie zuletzt bei 38,64 Euro. Im Anschluss korrigierte das Papier bis auf die untere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals. Die Übernahmegerüchte am Mittwoch beenden die derzeitige Konsolidierung. Sofern die Aktie wieder etwas zurückkommt, ist das Papier ein Kauf.


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