Gold
- Marion Schlegel - Redakteurin

Goldpreis jetzt vor extremem Anstieg?

Die Unsicherheit unter den Anlegern bezüglich der Folgen des Brexit-Votums hat den Goldpreis zuletzt auf den höchsten Stand seit März 2014 getrieben. Der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) kletterte zwischenzeitlich bis auf 1375,15 Dollar. Seit dem Brexit-Votum hat der Preis inzwischen um mehr als 100 Dollar zugelegt. Das Edelmetall ist bei Anlegern besonders in unsicheren Zeiten als sicherer Hafen beliebt.

Die Unsicherheit über die Folgen des Brexit hat zuletzt wieder zugenommen. Der britische Notenbankchef Mark Carney hat am Dienstag vor Gefahren für die Finanzstabilität und vor einer erheblichen Abschwächung des Wirtschaftswachstums in Großbritannien gewarnt. Zudem sind zuletzt die politischen Unsicherheiten gewachsen. Führende Brexit-Befürworter haben das politische Feld geräumt. Unterdessen läuft bei den konservativen Tories die Suche nach dem Nachfolger David Camerons weiter. Konkrete Auswirkungen auf die Wirtschaft sind bereits zu spüren: Drei britische Fonds, die auf Gewerbeimmobilien spezialisiert sind, mussten die Rücknahme von Anteilsscheinen wegen Liquiditätsengpässen aussetzen.

Rücksetzer zum Kauf nutzen

Der Trendforscher Gerald Celente hat sich zuletzt gegenüber KingWorldNews.com äußerst zuversichtlich zu Gold und Silber geäußert. Er ist der Ansicht, dass alle Vorzeichen auf einen extremen Anstieg der Edelmetalle hindeuten und rät den nächsten Rücksetzer für Käufe zu nutzen.

"Negative Renditen im Umfang von 10,7 Billionen Dollar, das ist es, was den Goldmarkt bewegt, zusammen mit den Unruhen an den Devisenmärkten. Das britische Pfund ist gerade in wenigen Tagen über 20 Prozent eingebrochen“, so Celente. Wenn man nun noch bedenke, dass die Menschen zunehmend Angst hätten, Geld in Banken in Italien und Deutschland, allen voran der Deutschen Bank, zu halten, hätte man beste Voraussetzungen für eine enorme Nachfrage nach physischem Gold und Silber.

Mit einem Schein (WKN MF0CTD) auf den neuen Best of Gold Miners Index profitieren Sie rund eins zu eins von der Entwicklung des Index.

(Mit Material von dpa-AFX)

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