Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Bullen und Bären rüsten zur großen Schlacht: Gelingt es den Bullen dieses Mal, den seit 2011 bestehenden Abwärtstrend zu überwinden? Aktuell gibt es einen harten Kampf um die Marke. Doch sowohl das Momentum als auch die COT-Daten sprechen aktuell für die Bullen. Die Charttechnik sieht die Bären – noch- im Vorteil.

Im Jahr 2011 erreicht der Goldpreis sein bisheriges Hoch bei 1.921 Dollar. Seitdem begann ein beispielloser Abwärtstrend, der charttechnisch bis heute Bestand hat. Im Tief verlor der Goldpreis über 45 Prozent an Wert. Zwar hat sich das Edelmetall seitdem wieder erholt. Doch genau diesen Abwärtstrend, der aktuell im Bereich von 1.265 Dollar verläuft, konnten die Bullen bislang nicht knacken.

Im vergangenen Jahr klopfte der Goldpreis gleich mehrfach im Sommer/Herbst an diese Trendlinie an. Zuletzt am Tag der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Doch der Ausbruch wollte nicht gelingen. Auch im laufenden Jahr startet der Goldchart bereits einen Angriff, lugte auf Tagesbasis kurz darüber, doch die Bullen mussten sich schnell geschlagen geben. Anschließend folgte, wie schon im November 2016, ein starker Abverkauf.

Jetzt starten sie einen neuen Anlauf. Diesmal stehen die Vorzeichen aber besser. Die Commercials hatten im Vorfeld ihre Shorts deutlich zurückgefahren, die Bullionbanken wetten erstmals seit Anfang 2016 wieder auf steigende Goldpreise. Und die großen Spekulanten hatten entnervt das Handtuch geworfen. Wir sehen aktuell eine Rallye beim Goldpreis, an die keiner so recht glauben mag. Und das sind bekanntlich die nachhaltigsten Bewegungen.

Kurzum: Die Chancen standen in den vergangenen sechs Jahren nie so gut, diesen Abwärtstrend zu knacken. Auch die Minenaktien, die lange Zeit die Goldbewegung mit Skepsis begleitet haben, melden sich zurück. Vor allem die guten Zahlen der großen Produzenten sorgen dafür, dass Gold- und Silberaktien in den Augen der Anleger wieder interessanter werden.

Avi Gilburt, der bekannte US-Charttechniker, der das Goldpreishoch im Jahr 2011 fast auf den Dollar genau vorhergesagt hat und anschließend bis zum Jahr 2015 zu Shortpositionen bei Gold geraten hat, sagte unlängst: Wenn sich die Chartmuster so entfaltet, wie es sich aktuell darstellt, dann wird dies die letzte Chance sein, Gold, Silber und Minenaktien zu so günstigen Kursen zu kaufen. Und zwar für eine sehr lange Zeit.

Mit anderen Worten: Wir könnte tatsächlich wieder einmal an einen entscheidenden Wendepunkt bei Gold und Silber angekommen sein. Die Rallye, die sich andeutet, könnte selbst die Rallye im ersten Halbjahr in den Schatten stellen und Gold relativ schnell Richtung 1.500 Dollar katapultieren. Die Auswirkungen auf die Minenaktien, vor allem auf die Junior-Unternehmen, dürften ähnlich explosiv sein wie 2016. Vielleicht sogar explodieren. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz bei Goldfolio, dem Börsendienst für Gold- und Silberaktien des Aktionärs. Kaufen Sie sich jetzt bei den besten Gold- und Silberminenaktien ein und sicheren Sie sich eine realistische 100-Prozent-Chance bei vielen Einzeltiteln. Alle Informationen: www.goldfolio.de

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