Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold: Der helle Wahnsinn!

Der Goldpreis kennt kein Halten mehr. Das Edelmetall legt heute wieder drei Prozent zu. Und der Goldminenindex HUI? Der verbucht zum Handelsauftakt in den USA ein Plus von mehr als acht Prozent. Während die meisten über die Verluste bei Dow und Dax klagen, flüchten die Investoren in den USA in Gold. Und machen dort schon wieder dicke Gewinne.


Aber die Privatanleger zögern. Und das ist verständlich: Niemand traut dem Aufschwung bei Gold. Über die letzten Jahre hat Gold die Anleger nur enttäuscht. Vier Jahre Bärenmarkt haben ihre Spuren hinterlassen. Vier Jahren, in denen jede Aufwärtsbewegung im Keim erstickt wurde. Vier Jahre, in denen die Anleger mit Gold nur Verluste eingefahren haben. Vier Jahre, in denen auch die letzten Optimisten dem Goldmarkt den Rücken gekehrt haben.


Keine Zinsanhebung


Analysten haben ein Übriges dazu getan: Gold wurde als eine der schlechtesten Anlagen überhaupt dargestellt. Und auch jetzt meldet sich Goldman Sachs zu Wort und sieht Gold auf 1.000 Dollar einbrechen, weil die Zinsen in den USA weiter steigen sollen. Doch der Markt belehrt die Anleger eines besseren. Die Interest Rates Futures signalisieren, dass es keine weitere Zinsanhebung vor dem Jahr 2018 (und das ist kein Schreibfehler) geben wird. Mehr noch: Sie signalisieren, dass der nächste Zinsschritt eine Senkung sein wird.


Und der Goldpreis steigt allen Unkenrufen zum Trotz weiter. Und die Goldminen explodieren regelrecht. Barrick, die Aktie des weltgrößten Goldproduzenten, kletterte alleine in diesem Jahr um mehr als zwei Drittel. Und kleine Rücksetzer, wie wir sie gestern intraday gesehen haben, werden sofort für Käufe genutzt. Die Aktie schloss auch gestern wieder im Plus. Verrückt? Ja, vielleicht. Doch Anleger sollten sich einmal ansehen, woher die Goldminenaktien einst gekommen sind. Und bis sie wieder in diese Bereich vorstoßen, sind noch einige 100 Prozent für die Anleger übrig.


Worauf warten die Privatanleger?


Aber es profitieren wieder nur die Großen. Denn die Privatanleger werden erst dann auf Gold aufmerksam, wenn Gold wieder in den Bereich von 1.500 Dollar oder darüber vorstößt. Wenn Gold wieder Beachtung in der Boulevardpresse findet. Dann, wenn die Großen ihre ersten dicken Gewinne bereits eingefahren haben. Warum? Weil die Angst vor einer neuerlichen Enttäuschung zu groß ist? Weil man auf Schnäppchenjagt bei DAX und Dow ist? Das Geld strömt zurück in den Goldsektor. Und die Chancen eröffnen sich jetzt.


Setzen auch Sie, wie große Investoren, auf das Comeback von Gold. Bedenken Sie: Der Goldpreis hat von seinem Tief schon fast wieder 20 Prozent an Wert gewonnen. Und 2016 hat gute Chancen als das Jahr in die Bücher einzugehen, das den neuen großen Goldbullenmarkt markiert.

Einmaliges Angebot


Heute habe ich ein Angebot für Sie, das Sie eigentlich nicht ausschlagen können: Testen Sie Goldfolio, den Börsenbrief für Gold- und Silberanleger, acht Wochen lang für nur 23 Euro. Erfahren Sie, welche Gold- und Silberaktien in den kommenden Wochen explodieren werden und auch Sie vom Comeback bei Gold profitieren werden. Das Angebot gilt nur eine kurze Zeit. Nutzen Sie sie.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| DER AKTIONÄR | 0 Kommentare

Gold: Ein Ausrufezeichen!

Es ist schwer zu sagen, wieviele Hände man bräuchte, um die Experten abzuzählen, die sich sicher waren: Hebt die Fed die Zinsen an, dann crasht Gold. Aber das Gegenteil ist geschehen. Der Goldpreis hat nach dem Zinsentscheid deutlich angezogen und sendet ein Lebenszeichen. Die Konsolidierung der … mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Goldexperte Bußler: Rock 'n' Roll in der 2. Reihe

Der Goldpreis scheint sich im Bereich von 1.200 Dollar stabilisieren zu wollen. Doch derzeit wartet alles auf die Fed-Sitzung am kommenden Mittwoch. Die Fed wird die Zinsen voraussichtlich anheben. Das könnte zwar noch kurzfristig für Druck sorgen. Dennoch: Der Großteil sollte längst eingepreist … mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Gold: 1.000 Dollar bis Sommer?

Der Goldpreis hat in den vergangenen Wochen deutlich Federn lassen müssen. Ein stärkerer Dollar, die anstehende Zinsanhebung in den USA und die Charttechnik belasten das Edelmetall. Und schon werden die Stimmen lauter, die Gold unter 1.000 Dollar fallen sehen. Und das womöglich schon in diesem … mehr