Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold: Autsch! Das tat weh

Nach dem Ausbruch über die Marke von 1.240 Dollar rechneten sicher viele Anleger gestern mit Anschlussgewinnen beim Goldpreis. Doch der starke Dollar machte allen Überlegungen einen Strich durch die Rechnung. Am Ende geriet Gold unter Druck. Das alleine wäre noch nicht alarmierend. Doch der Goldminen-ETF drehte praktisch punktgenau auf einer wichtigen Marke.

Zunächst bewiesen die Goldminenaktien eine auffallende relative Stärke gegen den Goldpreis. Doch in etwa zur Mitte des Handels drehten auch die Goldminen ins Minus. Auffallend: Der Goldminen-ETF GDX lief genau in seinen Widerstandsbereich bei 20,50 Dollar hinein und drehte dann. Das war sicherlich ein erster Rückschlag für die Bullen. Gold selbst hatte ebenfalls einen schwächeren Tag. Doch das Ausbruchsniveau konnte verteidigt werden.

Der gestrige Tag war alles andere als erfreulich. Dennoch besteht kein Grund zur Panik. Der Bereich um 20,50 Dollar ist ein hartnäckiger Widerstand im GDX. Dass dieser im ersten Anlauf nicht überwunden wurde, ist nicht überraschend. Die Schlacht ist aber noch nicht verloren. Der Goldpreis konnte sein Ausbruchsniveau verteidigen und hat als nächstes Ziel nach wie vor die 200-Tage-Linie bei 1.255 Dollar im Visier.

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  • Orwin Moettler -
    Also wenn ich dazu mal meine bescheidene Meinung in Form einer Kursprognose abgeben darf: Sehr wahrscheinlich ist es, dass die 20,50 Dollar noch in den nächsten zwei Wochen wieder überschritten werden und sich der Preis auf einem Level einpendelt, wie wir es vor ein paar Jahren erlebt haben. Auf www.goldkaufen.de findet ihr mehr Informationen dazu, wann der richtige Zeitpunkt ist auf so einen Aufschwung zu hoffen, ich für meinen Teil habe die Gelegenheit genutzt.

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