Gazprom
- Thorsten Küfner - Redakteur

Gazprom: Kommt der China-Deal doch früher?

Nachdem die letzten Verhandlungen über einen 30-jährigen Gasliefervertrag für China zuletzt gescheitert waren, gingen viele Experten davon aus, dass es erst im Mai – beim geplanten Besuch von Wladimir Putin in China – zu einem Abschluss kommen könnte. Doch nun könnte es womöglich doch früher zu einer Einigung kommen.

Wie die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, sollen Gazprom-Konzernchef Alexey Miller und der stellvertretende Ministerpräsident Arkadi Dworkowitsch am 9. April weitere Gesprächen führen. Eine Einigung wäre für beide Seiten von enormer Bedeutung. Gazprom würde sich Zutritt zu einem riesengroßen und vor allem stetig wachsenden Markt verschaffen. Die Abhängigkeit von westeuropäischen Abnehmern würde zudem erheblich sinken.

China könnte die Versorgungssicherheit erhöhen und vor allem die Abhängigkeit von der schmutzigen Kohlekraft verringern. Da China aber offenbar ein für Gazprom zu niedriger Preis vorschwebt, konnten sich beide Seiten aber bislang noch nicht auf einen Vertrag einigen.

Kaufen oder Verkaufen

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Die Tochter gibt weiter Gas

Trotz der anhaltend niedrigen Ölpreise versucht die Öltöchter des Energieriesen Gazprom, Gazprom Neft, den Ausstoß weiter in die Höhe zu treiben. So wurde nun ein Joint Venture mit dem russischen Wettbewerber Rosneft in Betrieb genommen, bei dem kein Geringerer als Staatschef Wladimir Putin den … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Shell, Gazprom & Co: Ein wirklich trüber Ausblick

Die Erholung der Ölpreise ist schon wieder beendet. Mittlerweile verbilligen sich die Preise für ein Barrel der Nordseesorte Brent oder auch für die US-Sorte WTI um fast zwei Prozent und belasten somit auch die Aktienkurse von Enegieriesen wie Royal Dutch Shell und Gazprom. Grund für den Rückgang … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Platow: Darum ist Gazprom nur etwas für Mutige

Platow Emerging Markets erinnern an den Kursanstieg von Gazprom zwischen Februar und April von knapp 60 Prozent. Danach korrigierten die US-Hinterlegungsscheine für Aktien (ADR). Nun jedoch scheint diese Konsolidierung vorbei zu sein und der Kurs hat bei mehr als 3,60 Euro wohl einen Boden … mehr