Gazprom
- Thorsten Küfner - Redakteur

Gazprom: Hoffnung auf Entspannung

Aktionäre der stark von der Politik beeinflussten Gazprom-Aktie können neue Hoffnung schöpfen: Nach dem erfolglosen Krisentreffen im Ukraine-Konflikt haben die prorussischen Separatisten im Bürgerkriegsgebiet Donbass ihre Bereitschaft zu Gesprächen mit der ukrainischen Führung betont.

Die Aufständischen forderten jedoch, dass sich aber die prowestliche Regierung in Kiew an die vereinbarte Waffenruhe halten muss. Das ukrainische Militär und die Separatisten werfen sich gegenseitig Brüche der Feuerpause vor. Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte bei dem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Deutschland, der Ukraine und Frankreich am Montag Gespräche zwischen Kiew und den Aufständischen gefordert. Ein geplanter Krisengipfel wurde bislang allerdings noch nicht vereinbart.

Es ist noch ein langer Weg

Eine Deeskalation im Konflikt in der Ostukraine würde sich natürlich positiv auf russische Aktien wie Gazprom auswirken. Allerdings ist derzeit noch in keinster Weise absehbar, ob und wann es wirklich zu einer nachhaltigen Entspannung kommt. Daher bleiben die Gazprom-Papiere ausnahmslos für mutige Anleger geeignet (Stopp: 2,70 Euro)
(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Ist das nicht zu viel?

Gazprom hat angekündigt, dass bei der anstehenden Reise von Konzernchef Alexej Miller nach China die Pläne für eine zweite Pipeline in das Land konkretisiert werden sollen. Diese zweite, westliche Route könnte langfristig aus strategischer Sicht durchaus sinnvoll sein, kurzfristig überwiegen aber … mehr
| Thorsten Küfner | 1 Kommentar

Gazprom: Das tut weh

Mit der Aktie des Erdgasriesen Gazprom geht es im heutigen Handel merklich bergab. Damit trübt sich auch das zuvor freundliche Chartbild wieder etwas ein. Der Hauptgrund für die schwache Performance des Kurses dürfte vor allem ein kritischer Analystenkommentar aus dem Hause Morgan Stanley sein. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Wird die hohe Verschuldung zum Risiko?

Der weltgrößte Erdgasproduzent Gazprom hat ehrgeizige Pipelinepläne, um seine ohnehin schon enorme Marktmacht in Europa weiter auszubauen. Darüber hinaus will man noch in diesem Jahrzehnt erstmals auch China mit sibirischem Erdgas versorgen. Doch all diese Projekte sind teuer und verschlechtern die … mehr