Freenet
- Michael Schröder - Redakteur

Dividendenperle Freenet: Das sieht immer besser aus - trotz 5G

Die Freenet-Aktie kann weiter Boden gut machen. Die Chance, dass sich dieser Trend im Vorfeld der Hauptversammlung am 16. Mai weiter fortsetzt, ist gegeben – trotz der Diskussion rund um die 5G-Frequenzen. Immerhin soll auf dem Aktionärstreffen eine Ausschüttung in Höhe von 1,65 Euro je Aktie beschlossen werden. Die daraus resultierende Dividendenrendite von mehr als acht Prozent dürfte weitere Dividendenjäger anlocken.

5G - das Kürzel steht für den neuen Mobilfunkstandard – und für viel Zündstoff. Dabei soll die Vergabe der 5G-Frequenzen den Digitalstandort Deutschland eigentlich aufwerten. Politiker fordern den flächendeckenden Ausbau. Mobilfunkunternehmen ziehen kurz vor Beginn der Auktion neuer Frequenzen am 19. März vor Gericht. Auch der Mobilfunk-Service-Provider Freenet dringt auf eine gerichtliche Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Im Gegensatz zu den drei etablierten Providern Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica hat Freenet kein eigenes Netz, stattdessen nutzt es die Infrastruktur der Konkurrenz. Das will die Gesellschaft auch künftig weitermachen, wenn die deutlich schnellere fünfte Mobilfunkgeneration auf den Markt kommt. Größeren Einfluss auf die Kursentwicklung der Freenet-Aktie hat das Ganze bisher nicht.

Anders sieht es bei der Dividende aus: Auch wenn die Ausschüttung für das abgelaufene Jahr nach einer Serie von Anhebungen auf dem Vorjahresniveau stagniert, ist und bleibt die Dividende vor allem für langfristig orientierte Anleger ein gutes Argument, die Aktie ins Depot zu nehmen.
 

Und das tun die Invesoren mit Weitblick im Vorfeld der Hauptversammlung am 16. Mai ungebrochen. Nachdem sich der Kurs zwischen November 2018 und Februar 2019 oberhalb der 16-Euro-Marke stabilisiert hat, konnte sich der Titel zuletzt weiter von den Tiefstständen lösen.

 

Setzt sich die noch junge Aufwärtsbewegung fort, dann dürfte die Aktie schon bald die nächste wichtige charttechnische Widerstandszone zwischen 21 und 22 Euro erreichen - inklusive kleinerer Rücksetzer. DER AKTIONÄR spekuliert im Hebel-Depot auf dieses Szenario. Der Schein wurde Ende Januar gekauft und liegt bereits über 25 Prozent im Plus.

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