Hypoport
- Florian Söllner - Leitender Redakteur

Fintech-Fantasie und Immo-Boom: Real-Depot-Wert Hypoport wächst weiterhin stark

Während sich auf dem Marktplatz Ebay Verkäufer und Käufer sowie auf dem Portal Facebook Freunde und Bekannte treffen, bringt Europace Kreditgeber und Kreditnehmer zusammen. Insbesondere die Finanzierung von Immobilien wird so konkurrenzlos transparent und günstig. Eingesetzt wird der digitale B2B-Marktplatz etwa von Angestellten der Postbank, die für einen Kunden in Sekundenschnelle die besten Angebote für die maßgeschneiderte Finanzierung eines Hauses suchen. Da Europace Finanzprodukte von Hunderten Firmen wie Santander, Allianz oder Deutsche Bank listet, setzen immer mehr Vertriebe auf diese wertvolle Transaktionsplattform.

"Grundsätzlich Wachstumsphase"

Das zeigen auch die jetzt veröffentlichten Zahlen der Hypoport-Tochter Europace. Das Transaktionsvolumen stieg in den ersten neun Monaten 2015 um 27 Prozent auf 34,4 Milliarden Euro. Im dritten Quartal lag das Transaktionsvolumen mit 11,5 Milliarden Euro 20 Prozent über dem des Vorjahresquartals – die Dynamik ist hoch, hat sich aber etwas abgeschwächt. Thilo Wiegand, Vorstandsvorsitzender der Europace AG: „Grundsätzlich befindet sich der  Immobilienfinanzierungsmarkt, getrieben durch Neubauten und Preissteigerungen, weiter in einer Wachstumsphase. Dies zeigt sich auch darin, dass wir nach Wegfall der Q2-Sondereffekte mit dem zweitbesten Quartal unserer Geschichte weitergemacht haben."

Europace erhält pro Abschluss über die Plattform eine Provision. Derzeit wickelt die Hypoport-Plattform rund 15 Prozent des deutschen Marktes ab – doch die Experten von Montega glauben, dass langfristig ein Marktanteil von über 50 Prozent erreicht wird.

„Die Markteintrittsbarriere (bei Europace) ist enorm. Wir haben hier mittlerweile 30 bis 40 Millionen Euro investiert und investieren jedes Jahr weitere acht Millionen. Ich würde schätzen, ein Konkurrent bräuchte mindestens fünf Jahre und 100 Millionen, um uns nahezukommen“, so Hypoport-Chef Ronald Slabke im Hintergrundgespräch mit dem AKTIONÄR.

Gewinne laufen lassen

Der Aufwärtstrend der Aktie ist intakt. Investierte Anleger ziehen den Stopp nach und bleiben dabei. Selbst risikobewusste Neueinsteiger können auf dem erhöhten Niveau noch eine Position eingehen.

Die Aktie bleibt daher vorerst weiter im Real-Depot. Das Depot versucht durch kurz- und mittelfristige Investitionen in aussichtsreiche Aktien zum Erfolg zu kommen. Dabei stehen Trading-Chancen aus charttechnischer Sicht, aufgrund von positivem Newsflow oder anderen Sondersituationen im Fokus. Für zusätzliches Potenzial sorgt der Handel mit Hebelprodukten. Deshalb richtet sich das Depot vor allem an spekulativ orientierte Anleger.

Mit Erfolg: Seit Jahresanfang steht eine Performance von über 45 Prozent zu Buche. Das Depot garantiert absolute Transparenz - es berücksichtigt sogar die Ordergebühren. Interessiert? Dann holen Sie sich ein Probe-Abo und testen Sie für drei Monate das Real-Depot.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.


(Mit Material von dpa-AFX)

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