RWE
- Thorsten Küfner - Redakteur

E.on und RWE: Noch nicht den Tiefpunkt erreicht

Die Aktien von E.on und RWE bleiben nach wie vor stark im Fokus vieler deutscher Privatanleger, die darauf setzen, dass bei den arg gebeutelten Aktienkursen bald eine Gegenbewegung einsetzt. Diese sieht jedoch Dr. Dirk Becker, Analyst bei Kepler Cheuvreux, derzeit immer noch nicht.

Er hat deshalb seine Einschätzung für die E.on-Papiere auf "Reduce" belassen (Kursziel: 8,00 Euro). Auch für RWE lautet sein Anlagevotum "Reduce" (Kursziel: 10 Euro). Die deutschen Versorger stünden wegen der niedrigen Strompreise und der deutschen Gesetzgebung zum Ausstieg aus der Kernenergie massiv unter Druck. Becker warnte zudem: Niemand solle sich einreden lassen, dass die Aktienkurse von E.on und RWE bereits den Tiefpunkt erreicht hätten.

Es gibt bessere Alternativen
Auch DER AKTIONÄR rät weiterhin davon ab, bei E.on oder RWE einzusteigen. Zwar sind nach dem dramatischen Kursverfall beider Titel natürlich jederzeit auch deutliche Gegenbewegungen möglich, die Aussichten für die kriselnden Energieversorger bleiben jedoch weiterhin sehr trüb. Es gibt schlichtweg einfach zahlreiche attraktivere Aktien im DAX.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE-Aktie: Schock für Anleger

Bereits im vergangenen Jahr ist beim Versorger RWE die Dividende ausgefallen. Nun wurde bekannt, dass die ehemalige Gewinnmaschine erneut nichts ausschüttet. Vor allem die wichtigen kommunalen Aktionäre in Nordrhein-Westfalen dürften davon nicht begeistert sein. Die jahrelang verlässliche Dividende … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Vier Probleme!

Seit dem Börsengang der Tochter Innogy verbleibt bei RWE lediglich das konventionelle Energiegeschäft. Der DAX-Konzern muss nun beweisen, dass mit den alten Kraftwerken und der 77-Prozent-Beteiligung an der grünen Tochter ein zukunftsfähiges Modell entstanden ist. Vier Probleme müssen gelöst werden. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Die Probleme der Energiewende

Die Bedeutung der klassischen Kraftwerke hat in den vergangenen Jahren deutlich nachgelassen. Über 30 Prozent des Stromverbrauchs decken die Erneuerbaren Energien bereits ab. Bei der Einspeisung haben diese per Gesetz Vorrang. Aufgrund der jüngsten Ereignisse fordert RWE jetzt jedoch eine Reform … mehr