E.on
- Maximilian Völkl

E.on und RWE: Keine Gefahr – die Finanzen stimmen

Durch die milliardenschweren Abschreibungen in den vergangenen Jahren waren die Bilanzen der Versorger E.on und RWE stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Erst die Abspaltung der Töchter Uniper und Innogy garantierte das Überleben der Konzerne. Durch den neuen Innogy-Deal droht jetzt jedoch keine Gefahr für das Rating.

Es sind gute Nachrichten für E.on und RWE. Die Ratingagentur Moody’s sieht in der Zerschlagung und Aufteilung von Innogy keine unmittelbare Gefahr für die Bonitätseinstufungen der beiden Versorger. Für RWE wurde das Rating mit „Baa3“ bestätigt, bei E.on lautet es weiterhin „Baa2“. Auch der Ausblick ist jeweils stabil.

Zuletzt gab es durchaus Bedenken, dass die milliardenschwere Transaktion die Bonität der beiden Versorger gefährden könnte. Dank der Milliardenrückzahlung durch die Brennelementesteuer, der wieder sprudelnden Gewinne und entsprechender Kapitalmaßnahmen haben E.on und RWE aber wohl ausreichend vorgesorgt. Die jahrelange Krise dürfte somit endgültig als überwunden angesehen werden.

Je nach Risikobewusstsein

Sowohl E.on als auch RWE dürften von dem Innogy-Deal profitieren. E.on positioniert sich künftig als Energiedienstleister neu und konzentriert sich auf die Stromnetze und den Vertrieb. Für konservative Anleger ist die Aktie damit bestens geeignet. RWE ist als künftig breit aufgestellter Versorger etwas spekulativer. Auf dem aktuellen Niveau ist die Aktie aber ebenfalls attraktiv. Bei welchen Aktien indes noch 2018 satte Dividendenrendite von bis zu acht Prozent erzielt werden können, erfahren Sie hier. 

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