Deutsche Post
- Michael Schröder - Redakteur

Deutsche Post geht ab: Sonderdividende, Kaufsignal und Zahlen sorgen für viel Zündstoff

Kein Ende der Aufwärtsbewegung in Sicht. Die Aktie der Deutschen Post notiert aktuell knapp unter dem Allzeithoch. Ein Ausbruch dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Der DAX-Konzern öffnet am 12. März seine Bücher für das vierte Quartal und das Gesamtjahr. Analysten erwarten solide Ergebnisse und einen zuversichtlichen Ausblick.

Nach einer kurzen Schwächephase macht die Aktie der Deutschen Post aus charttechnischer Sicht wieder einen guten Eindruck. Gelingt der Ausbruch über das alte Bewegungshoch bei 27,00 Euro, dürfte sich der Aufwärtstrend fortsetzen.

Für weiteren Rückenwind könnten die Zahlen für das vierte Quartal am 12. März sorgen. Bislang ist lediglich bekannt, dass der DAX-Konzern wohl die Marke von einer Milliarde versendeten Paketen geknackt haben dürfte. Dazu dürfte erneut der florierende Online-Handel beigetragen haben. Während die Bonner von der wachsenden Bedeutung des Internet besonders stark profitieren, halten sich die negativen Auswirkungen in Grenzen. Entgegen der Unkenrufe, die E-Mail werde den Brief rasch verdrängen, wurden die Einnahmen der Briefsparte stabil gehalten. Die doppelte Portoerhöhung – 2013 von 55 Cent auf 58 Cent und 2014 nun auf 60 Cent – beschert dem „Sorgenkind“ sogar höhere Umsätze und Gewinne. Analysten gehen im Schnitt mit Erlösen in Höhe von 14,9 Milliarden Euro (Vorjahr: 14,6 Milliarden Euro) und einem Gewinn pro Aktie von 0,46 Euro (0,45 Euro je Aktie) aus.

Die jüngsten Kaufempfehlungen bieten die notwendige Unterstützung. Die Experten des Analysehauses Warburg Research haben die Aktien der Deutschen Post mit „Buy“ in die Bewertung aufgenommen. Der vor zwei Jahren angekündigte Strategieplan 2015 mit seinen optimistischen Zielen für jede Sparte geht nun einem erfreulichen Ende entgegen, so Analyst Christian Cohrs. Die voraussichtliche Generierung von Free Cashflow lässt seiner Meinung nach Sonderdividenden und Aktienrückkäufe erwarten.

Diese Fantasie sollte die Aktie zeitnah über die 27-Euro-Marke treiben. Mit einem 2015er-KGV von 14 und einer Dividendenrendite von 2,7 Prozent ist das hochprofitable Unternehmen mit einer starken Marktstellung noch immer günstig bewertet. DER AKTIONÄR spekuliert daher im Real-Depot auf steigende Kurse. Der empfohlene Mini-Long notiert bereits deutlich im Plus.

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Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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| Werner Sperber | 0 Kommentare

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