Deutsche Post
- Werner Sperber - Redakteur

Deutsche Post: Pleite ist nur eine leere Drohung; Börsenwelt Presseschau III

Die Fachleute von Focus Money verweisen auf den Streik bei der Deutschen Post AG. Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) sagte, Ver.di sei bei den Lohn-Forderungen zu Zugeständnissen bereit, allerdings nur, wenn die von der Deutschen Post AG zuvor in 49 neugegründete Firmen abgeschobenen Mitarbeiter wieder so bezahlt werden, wie im Mutterkonzern. Der Vorstand der Deutschen Post AG behauptet dagegen, wenn diese Mitarbeitern wieder das bezahlt bekommen würden, was sie zuvor bereits erhalten haben, wäre der Konzern nicht mehr wettbewerbsfähig, müsste also Pleite gehen und abgewickelt werden. Die Tarifauseinandersetzung ist nur ein kurzfristiges Problem. Obwohl sich zudem das Chartbild verschlechtert hat, ist ein Engagement vor allem für langfristig ausgerichtete Anleger interessant. Bei 25,70 bis 26 Euro befindet sich eine robuste Unterstützungszone. Der Stop-Loss sollte bei 22 Euro gesetzt werden. Das Kursziel der mit einem KGV von 13 für das nächste Jahr bewerteten Aktie beträgt 32 Euro.


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