Activision Blizzard
- Benedikt Kaufmann

Deutsche Bank mit Gaming-Rundumschlag: Activision, EA und Take-Two im Fokus

Die Analysten der Deutschen Bank haben sich die großen Gaming-Aktien zur Brust genommen. Im Fokus von Analyst Bryan Kraft: Activision Blizzard, Electronic Arts und Take-Two – und es gibt einen klaren Favoriten.

Das Urteil der Deutschen Bank lautet: 2x „Halten“ und 1x „Kaufen“

Activision Blizzard sieht die Deutsche Bank in Bedrängnis, da entscheidende Umwälzungen bevorstehen. In diesem Zusammenhang werden die neue Führungsriege im Hause Blizzard sowie die Trennung von Bungie genannt. Aufgrund fehlender Blockbuster im laufenden Jahr, dürfte die Umsatz- und Gewinnentwicklung unter den Erwartungen des Marktes liegen. Eine Aufhellung der fundamentalen Situation sei dagegen ab 2020 zu erwarten. Urteil: „Halten“, Kursziel 54 Dollar.

Electronic Arts kann abseits seiner Sportspiele laut der Deutschen Bank nicht überzeugen. „Battlefield V“ wurde bereits zwei Wochen nach Release mit deutlichen Preisnachlässen angeboten, die Performance von „Anthem“ bleibt ungewiss und das „Star Wars“-Franchise habe mit zwei enttäuschenden Auskopplungen zu kämpfen. Urteil: „Halten“, Kursziel 100 Dollar.

Der Favorit der Deutschen Bank ist die Aktie von Take-Two. Der Publisher verfüge laut den Analysten über hervorragende Franchises wie „Borderlands“, „Bioshock“ und „GTA“. Auch das neuste Spiel der US-Firma „Red Dead Redemption 2“ könnte sich überragend verkaufen und einen langen Schwanz aus Mikrotransaktionen nach sich ziehen. Die Umsätze von Take-Two sollen in den nächsten vier Jahren im Jahresdurchschnitt um sechs Prozent zulegen – höher als bei den beiden Konkurrenten. Das Urteil daher: „Kaufen“, Kursziel 130 Dollar.

AKTIONÄR-Favorit bleibt Activision Blizzard

DER AKTIONÄR setzt aktuell auf die Aktie von Activision Blizzard. Das Risiko eines schwachen Fiskaljahres 2019 sollte durch die Einpreisung attraktiverer künftiger Wachstumstreiber ausgeglichen werden. Activision konzentriert sich früh auf den rasant wachsenden Mobile-Markt und hat auch in Sachen E-Sports die Nase vor den beiden Konkurrenten. Das Kursziel des AKTIONÄR lautet: 55 Euro.

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