Deutsche Bank
- Maximilian Völkl

Deutsche Bank: Es geht noch schlimmer…

Im schwachen Marktumfeld gibt auch die Aktie der Deutschen Bank am Freitag erneut nach. Obwohl der Titel dank guter Zahlen der Tochtergesellschaft Postbank zu den stärkeren Werten im DAX gehört, ist der Branchenprimus zwischenzeitlich auf ein neues 52-Wochen-Tief gefallen. Nach den schwachen Zahlen ist dies die nächste Hiobsbotschaft für die gebeutelten Aktionäre.

Am Dienstag hat die Deutsche Bank Quartalszahlen vorgelegt. Dabei lag der Nettogewinn deutlich unter den Erwartungen. Am Freitag hat nun die Postbank, die mehrheitlich zur Deutschen Bank gehört, ebenfalls die aktuellen Halbjahreszahlen präsentiert. Das Finanzinstitut konnte dabei den Konzerngewinn von 256 Millionen auf 355 Millionen Euro steigern. In der trüben Stimmung rund um den Bankenriesen reicht diese gute Nachricht derzeit allerdings nicht für eine nachhaltige Trendwende.

Schwaches Chartbild

In den letzten Jahren hat die Deutsche-Bank-Aktie charttechnisch meist kein gutes Bild hinterlassen. Derzeit gestaltet sich die Lage jedoch besonders schwierig. Bei 25,00 Euro wurde ein neues 52-Wochen-Tief erreicht. Sollte nun auch der mittelfristige Aufwärtstrend seit dem Mehrjahrestief im August 2011 fallen, droht ein weiterer Rücksetzer bis in den Bereich von 22,20 Euro.

Schwierige Lage

Nach wie vor ist die Deutsche Bank mit einem 2015er-KGV von 9 sehr niedrig bewertet. Der faire Wert der Aktie dürfte deutlich über dem aktuellen Kursniveau liegen. Im aktuellen Marktumfeld gestaltet sich ein Einstieg allerdings sehr riskant. Mutige können auf den Turnaround setzen, beachten aber den Stopp bei 20,50 Euro.

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| Nikolas Kessler | 0 Kommentare

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