Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Aktie steigt weiter - endlich bessere Zeiten?

Die Krimkrise hat ihren Schrecken – vorerst jedenfalls – verloren. Die Anleger haben wieder Mut zum Risiko und greifen bei Bank-Aktien zu. Die Aktie der Deutschen Bank steigt am Mittwoch wieder über die Marke von 32 Euro. Die charttechnische Situation verbessert sich damit zusehends.

Wie es weitergeht, hängt unter anderem von dem ab, was die Janet Yellen am Mittwochabend sagt. Die neue Fed-Chefin leitet zum ersten Mal die Sitzungen des geldpolitischen Ausschusses der amerikanischen Notenbank. Viele Beobachter halten es für möglich, dass sie ein neues Niedrigzinsversprechen abgeben könnte. Neue Aussichten zu Wachstum, Inflation und Arbeitsmarkt der größten Volkswirtschaft der Welt geben Yellen den nötigen Spielraum.

Geldpolitik bleibt locker

Unter Analysten gilt es als ausgemacht, dass die Fed ihre lockere Geldpolitik weiter schrittweise zurückfahren wird. Das liegt vor allem am Arbeitsmarktbericht vom Februar, der trotz Kältewelle robust ausgefallen ist. Mithin dürften die zur Konjunkturbelebung aufgelegten Wertpapierkäufe um weitere zehn Milliarden Dollar reduziert werden.

Kursziel: 47 Euro

Beste Voraussetzungen also für den Aktienmarkt und auch für den Nachzügler Deutsche Bank. Nach Einschätzung der Analysten hat die Aktie reichlich Potenzial. Am Dienstag hat die Schweizer Großbank UBS die Einstufung für die Deutsche Bank auf „Kaufen“ mit einem Kursziel von 47 Euro belassen.

Dabei bleiben

Analyst Daniele Brupbacher weist in seiner Studie daraufhin, dass die Deutsche Bank in den vergangenen Monaten gute Ergebnisse in vielen Bereichen erzielt, im bisherigen Jahresverlauf hätten überraschend schwierige Bedingungen die Fortschritte allerdings wieder mehr als zunichte gemacht. Der Experte hält eine weitere Kapitalerhöhung zusammen mit den Zahlen zum ersten Quartal nicht für wahrscheinlich. DER AKTIONÄR schließt sich der Meinung an und empfiehlt investierten Anlegern dabei zu bleiben und den Stopp bei 30,50 Euro zu setzen.

(Mit Material von dpa-AFX)

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| Fabian Strebin | 0 Kommentare

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