Deutsche Bank
- Thomas Bergmann - Redakteur

Deutsche-Bank-Aktie: Das macht keinen Spaß!

Die Entwicklung der Aktie der Deutschen Bank ist ein einziges Trauerspiel. Auch der neue Mann - John Cryan - tut sich schwer, das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen. Jetzt kommt auch noch die französische Großbank Société Générale um die Ecke und belässt das Papier auf "Sell".

Der Einfluss der Überprüfung der Banken-Handelsbücher durch den Basler Ausschuss für Bankenaufsicht erscheine überschaubar, schrieb Analyst Andrew Lim in einer Branchenstudie vom Freitag. Eine Bank leide aber offensichtlich mehr als alle anderen unter den Regulierungen. Die Analyse der Behörde deute auf Goldman Sachs, Morgan Stanley oder die Deutsche Bank hin. Letztere gehöre innerhalb der europäischen Branche zu den von ihm am wenigsten bevorzugten Aktien. Er bekräftigte daher seine Verkaufsempfehlung für die Deutsche Bank.

Deutsche Bank; Chart

Nichts Berauschendes

Keine Dividende, keine Performance - die Deutsche Bank stellt ihre Aktionäre auf eine harte Probe. Noch größer werden die Schmerzen für die Anteilseigner, sollte das Papier tatsächlich unter die letzten Tiefs fallen. Dann droht sogar ein Rücksetzer unter 20 Euro. Wer an den Turnaround glaubt, braucht vor allem eines: Geduld.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Chinesen kommen

Die Deutsche Bank hat einen neuen Großaktionär. Laut hält Reuters hat das chinesische Finanzkonglomerat HNA für 755 Millionen Euro Aktien der Bank gekauft und hält damit mehr als drei Prozent der Anteile. Doch das könnte nur der Anfang sein: „Wir schließen nicht aus, unsere Beteiligung in moderatem … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Doch kein Postbank-Verkauf?

Obwohl Deutsche-Bank-CEO John Cryan bei der jüngsten Vorlage der Jahreszahlen kein Wort zur Postbank verlor, brennt das Thema den Anlegern weiter unter den Nägel: Im Raum steht ein Verkauf der Tochter oder eine Reintegration in den Mutterkonzern. JPMorgan hat sich jetzt zur Postbank geäußert. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Muss Ackermann zahlen?

Die derzeitige Krise der Deutschen Bank könnte auch durch Fehlverhalten ehemaliger Vorstände verursacht worden sein. Das zumindest prüft die Bank selbst. Bis zum 18. Mai sollten Aktionäre Klarheit haben, ob der Konzern deshalb von mehreren Ex-Vorständen Geld zurückfordern kann. Dann lädt das … mehr