Deutsche Bank
- Fabian Strebin - Redakteur

Deutsche Bank: Zeichen stehen auf Wachstum

Die jüngste Kapitalerhöhung der Deutschen Bank wurde am vergangenen Freitag abgeschlossen. Die neuen Aktien sind nun in die Notierung des Konzern mit einbezogen. CEO John Cryan will den Fokus jetzt wieder auf Wachstum legen: „Wir haben dank der gestärkten Bilanz auch Kapazitäten für mehr Geschäft. Deshalb können wir wieder gezielt wachsen.“

US-Investoren optimistisch

Die Kapitalerhöhung hat die Anzahl der Aktien bei der Deutschen Bank um 687,5 Millionen Aktien Deutschen Bank erhöht. Damit stehen nun 2,07 Milliarden Anteilscheine des Konzerns aus. Bei der nächsten Hauptversammlung am 18. Mai will Cryan mehr: Das Gremium soll der Deutschen Bank die Erlaubnis geben, unabhängig von der letzten Kapitalerhöhung, in Zukunft das Grundkapital nochmals um die Hälfte zu erhöhen. Damit soll Kapitalbedarf, der kurzfristig anfallen könnte, gedeckt werden.

Sehr positiv verlief für die Deutsche Bank am Ende der Bezugsrechtehandel. Dienstag vergangene Woche wurde geschätzt, dass ein Viertel der Bezugsrechte verkauft werden müssten. Nach Konzernangaben bezogen aber tatsächlich 98,9 Prozent der Altaktionäre die Papiere aus. Laut Cryan seien US-Investoren „positiver gestimmt“, während der Blick in Europa auf den Bankenmarkt und die Deutsche Bank im speziellen noch skeptischer sei.

Jetzt zählt es

Nach der erfolgreichen Kapitalerhöhung kann sich die Deutsche Bank endlich auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren. Cryan sollte die neue Strategie jetzt zügig umsetzen. Die Bremsklötze beim Kurs sind jetzt beseitigt, die Aktie sollte zulegen. DER AKTIONÄR empfiehlt die Deutsche Bank zum Kauf mit einem Kursziel von 22,00 Euro. Anleger sollten bei 11,50 Euro einen Stopp platzieren.

 


 

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