Deutsche Bank
- Florian Söllner - Leitender Redakteur

Deutsche Bank: Mitarbeiter "bluten" – Chart auch

Die Goldgräberzeiten bei der Deutschen Bank sind für viele Mitarbeiter erst einmal vorbei. Bloomberg zufolge begrenzt das Institut für ein zweites Jahr die Bar-Boni pro Mitarbeiter auf 300.000 Euro. Eine zu stark performancebasierte Vergütung soll dazu beigetragen haben, dass Angestellte extrem hohe Risiken eingegangen waren – was letztlich zur Finanzkrise beigetragen hat. Die Deutsche Bank hatte bereits 2013 die Vergütung für Angestellte im Investmentbanking um 14 Prozent gesenkt.

Warten auf neue Impulse

Auch charttechnisch ist zunächst Ernüchterung eingekehrt. Nach einem hoffnungsvollen 20-prozentigen Run der Aktie ist ein Großteil der Gewinne wieder aufgezehrt. Idealtypisch verläuft eine Korrektur eines solchen Anstieg weniger stark und unter geringerem Handelsvolumen. Dennoch besteht noch Hoffnung auf eine Fortsetzung des Ausbruchversuchs: Die Aktie notiert weiter über dem eingezeichneten Trend und die massive Unterstützung bei 34 Euro sichert nach unten ab.

Kurzfristig halten sich Trader zurück. Für langfristig orientierte Anleger ist die Deutsche-Bank-Story – auch aufgrund der günstigen Bewertung – jedoch weiterhin intakt. Auch Analysten bleiben bullish.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Nikolas Kessler | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Cryan unter Beschuss

Unter den Aktionären der Deutsche Bank wächst die Unzufriedenheit mit Vorstandschef John Cryan. In den zwei Jahren an der Spitze des Instituts habe er „schlicht zu wenig“ verändert, kritisiert ein anonymer Top-Aktionär. Die Rückkehr auf den Wachstumspfad trauen sie dem Institut unter Cryan offenbar … mehr