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Commerzbank und Deutsche Bank im Rallye-Modus: Damit hat keiner gerechnet

Die Aktien von Commerzbank und Deutsche Bank legen auch heute kräftig zu, bauen ihre Gewinne immer stärker aus, lassen andere Titel hinter sich. Die Ursache für die Rallye ist nicht in Frankfurt zu finden – schließlich gibt es anders als gestern nichts nennenswert neues zu den Fusionsgesprächen der beiden Großbanken. Der Kurstreiber ist ein anderer. Und könnte nachhaltig sein.

Damit hat in dieser Form keiner gerechnet. Nachdem gestern noch ein mögliches Scheitern der Fusionsgespräche zwischen der Commerzbank und der Deutschen Bank für Erleichterung unter den Aktionären sorgte, ist es heute ein externer Faktor, der die Kurse steigen lässt. Überraschend gute Geschäftszahlen für das erste Quartal der US-Großbank JPMorgan haben am Freitag den gesamten Bankensektor angetrieben. Der Stoxx Europe 600 Banks baute seine Gewinne zuletzt aus und stieg zuletzt um 1,52 Prozent. Das war der höchste Stand seit November. Weitaus kräftiger fällt das Kursplus bei CoBa und Deutsche Bank aus: Während die CoBa-Aktie um über zwei Prozent zulegt, steigen Deutsche Bank-Titel um weit über drei Prozent.

Die größte US-Bank JPMorgan eilt weiter von Rekord zu Rekord. Alleine in den ersten drei Monaten des Jahres verdiente die Bank mehr als neun Milliarden Dollar. Der Überschuss sei im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr trotz einer gestiegenen Vorsorge für Kreditausfälle um fünf Prozent auf 9,2 Milliarden Dollar (8,1 Mrd. Euro) geklettert, teilte die Bank am Freitag mit.

JPMorgan profitierte einmal mehr von der breiten Aufstellung – so konnte die Bank zum Jahresauftakt das dieses Mal schwächere Ergebnis im Investmentbanking durch ein deutliches Plus im Geschäft mit Privatkunden ausgleichen. Die Erträge im operativen Geschäft legten um fünf Prozent auf fast 30 Milliarden Dollar zu. Damit übertraf die Bank die Erwartungen sowohl beim Gewinn als auch bei den Erträgen.

An der Wall Street schnellten die Aktien von JPMorgan im vorbörslichen Handel um gut 2,5 Prozent nach oben. Die Bank schnitt im ersten Quartal in fast allen Belangen besser ab als gedacht. Dabei übertraf auch das Kapitalmarktgeschäft die Erwartungen. Die Aktien der JPMorgan-Konkurrenten Goldman Sachs, Morgan Stanley und Bank of America stiegen zwischen rund 1 und etwa 1,5 Prozent.

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Ein Beitrag von Leon Müller, Chefredakteur des Magazins DER AKTIONÄR und Chief Editor Börsen.Briefing. – dem täglichen Newsletter des Anlegermagazins DER AKTIONÄR (registrieren Sie sich kostenfrei unter www.boersenbriefing.de)

Mit Material von dpa-AFX

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